„Wenn die Brille nicht mehr ausreicht…“

Die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) ist in der westlichen Welt die häufigste Ursache für eine dauerhafte und erhebliche Sehverschlechterung bei Patienten über 50 Jahren. In Deutschland sind aktuell rund 4,5 Millionen Menschen betroffen, jährlich werden gut 300.000 Neuerkrankungen verzeichnet. Der Westfälische Blinden- und Sehbehindertenverein EN-Süd lädt anlässlich der Woche des Sehens (8. bis 15. Oktober) zu einer Informations- und Begegnungsveranstaltung ein. Treffpunkt ist am Mittwoch, 9. Oktober, um 15 Uhr das Bürgerhaus Alte Johanneskirche, Uferstr. 3, in Gevelsberg.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stadt Gevelsberg und der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe KISS EN-Süd statt. Als kompetente Gesprächpartner stehen Jörg Ziel, Augenoptikermeister aus Hagen, und Ralf Priester, Hilfsmittelanbieter für Sehbehinderte Menschen aus Remscheid, zur Verfügung.

Eine Erkrankung der Netzhaut

Bei AMD handelt es sich um eine im Alter auftretende Erkrankung der Netzhaut, Die zentrale Sehschärfe kann derart gemindert werden, dass der Betroffene die täglichen Herausforderungen nur sehr eingeschränkt bewältigen kann und auf Hilfen angewiesen ist. Als Hilfsmittel stehen den Betroffenen neben stark vergrößernde Sehhilfen wie Lupenbrillen, speziellen Vergrößerungsprogrammen und der Sprachausgabe für Computer auch tastbare Uhren oder sprechende Waagen zur Verfügung.

Ansprechpartner für Rückfragen sind der Westfälische Blinden- u. Sehbehindertenverein EN-Süd, Wolfgang Büge, Telefon 02332/61963 oder die Stadt Gevelsberg, Behindertenbeauftragte Gabriele Schumacher, Telefon 02332/771 297.

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