Wal-Ausstellung verlängert

Einzigartige Nachbildungen von lebensgroßen Walen beeindrucken die Besucher. Foto: LWL/Oblonczyk.
Einzigartige Nachbildungen von lebensgroßen Walen beeindrucken die Besucher. Foto: LWL/Oblonczyk.

300.000 Besucher haben die
Wal-Ausstellung schon gesehen

Riesige Tiere, riesiger Erfolg: Dr. Wolfgang Kirsch, Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), gratulierte jetzt dem LWL-Museum für Naturkunde in Münster zu seinem 300.000sten Besucher in der Wal-Ausstellung nach einem Jahr und vier Monaten Ausstellungszeit. Aufgrund des Besuchererfolgs hatte das Museum die Ausstellung um fünf Monate bis zum 27. April verlängert.

Als Präsent überreichte Kirsch dem 300.000sten Besucher, Josef Wiglinghoff (56) aus Wadersloh, ein besonderes Andenken: Die Präparatoren des LWL-Museums fertigten extra für diesen besonderen Besucher den Abguss zweier Wale-Zähne an. Die Zähne stammen von dem Pottwal, der vor Pellworm angespült wurde und dessen Skelett in der Wal-Ausstellung zu sehen ist.

Josef Wiglinghoff aus Wadersloh (Bildmitte) löste die 300.000 Eintrittskarte für die Ausstellung "Wale - Riesen der Meere". LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch (li.) und Museumsleiter Dr. Alfred Hendricks (re.) übergaben dem überraschten Besucher Geschenke. Foto: LWL/Oblonczyk
Josef Wiglinghoff aus Wadersloh (Bildmitte) löste die 300.000 Eintrittskarte für die Ausstellung „Wale – Riesen der Meere“. LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch (li.) und Museumsleiter Dr. Alfred Hendricks (re.) übergaben dem überraschten Besucher Geschenke. Foto: LWL/Oblonczyk

Warum Josef Wiglinghoff mit seiner Gruppe ausgerechnet heute in das LWL-Museum für Naturkunde gekommen ist, erklärt der Überraschte freudig: „Wir sind von der Gärtnerei der Lebenshilfe in Hamm. Von den Erlösen unseres jährlichen Adventsbasars machen wir immer einen Ausflug und gehen essen. Wir wollten unbedingt die Wale-Ausstellung noch sehen, daher ging unser Ausflug diesmal nach Münster zu den Walen.“ Die Gruppe um Wiglinghoff wird von einer Museumspädagogin des LWL-Museums durch die Ausstellung geführt. Auf die Frage, wie er die Ausstellung bisher findet antwortete er: „Wahnsinn! Wenn man so die Fakten hört, das ist schon beeindruckend. Die Ausstellung ist absolut toll.“

Die Wale-Ausstellung in Münster ist ein großer Erfolg. Foto: LWL/Oblonczyk.
Die Wale-Ausstellung in Münster ist ein großer Erfolg.
Foto: LWL/Oblonczyk.

„Die Wal-Ausstellung übertrifft inzwischen alle Sonderausstellungen des LWL-Museums seit 1992. Nur die Dinosaurier-Ausstellung war mit 470.000 Besuchern erfolgreicher“, sagte Kirsch und dankte dem gesamten Museumsteam.

Museumsleiter Dr. Alfred Hendricks: „Unser Ziel war es, diese faszinierenden Giganten der Meere ins Landesinnere zu bringen und die Besucher in die Welt der Wale eintauchen zu lassen. Die jahrelange Arbeit hat sich gelohnt.“

Die Ausstellung „Wale – Riesen der Meere“ ist noch bis zum 27. April 2014 im LWL-Museum für Naturkunde zu sehen. Besucher können auf über 1.700 Quadratmetern die Lebensweise, Lebensräume und das Jagdverhalten der Wale kennenlernen und Wissenswertes zur Evolution und Fortpflanzung der Meeressäuger erfahren. Auch die Gefährdung und der Schutz der Wale werden in einer eigenen Abteilung in der Ausstellung thematisiert.
Ein begehbares Modell vom Herz eines Blauwals in PKW-Größe, lebensgroße Nachbildungen von Walen und Delfinen sowie Abgüsse von Urwalskeletten regen zum Staunen an. Ein umfangreiches Rahmenprogramm rundet die Sonderausstellung ab.

Für den Abschluss der Ausstellung ist folgendes Rahmenprogram geplant:

WERKSTATTNACHMITTAG: BARTENWALE für Erwachsene mit Kindern
TERMIN: 05.04.2014 | BEGINN: 14.30 Uhr | DAUER: ca. 3 Stunden

FERIEN MIT MEERESRIESEN für Kinder ab 8 Jahre
TERMINE 1. KURS: 15.,16. und 17.04.2014, BEGINN: jeweils 14.30 Uhr
TERMINE 2. KURS: 23.,24. und 25.04.2014, BEGINN: jeweils 10.30 Uhr

WERKSTATTNACHMITTAG: ZAHNWALE für Erwachsene mit Kindern
TERMIN: 25.04.2014 | BEGINN: 14.30 Uhr | DAUER: ca. 3 Stunden

WERKSTATTNACHMITTAG: BARTENWALE für Erwachsene mit Kindern
TERMIN: 26.04.2014 | BEGINN: 14.30 Uhr | DAUER: ca. 3 Stunden

LWL-Museum für Naturkunde
Westfälisches Landesmuseum mit Planetarium
Sentruper Str. 285
48161 Münster
Karte und Routenplaner

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