Von Pottlampen und Fröschen

Das „Licht in der Nacht“ war für den Bergmann überlebenswichtig. Verantwortlich für das richtige Funktionieren der Grubenlampen war der „Lampenmeister“. 20 Jahre lang hatte Günter Waida diese verantwortungsvolle Aufgabe auf der Zeche General Blumenthal in Recklinghausen inne. Am Sonntag (17.11.) erzählt er von seiner Tätigkeit im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt von 15 bis 17.30 Uhr zu dem Gespräch im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zeitzeugen berichten“ in sein Dortmunder Industriemuseum ein. Es findet in der ehemaligen Lampenstube des Bergwerks statt.

Historische Lampenstube der Zeche Zollern. Foto: LWL
Historische Lampenstube der Zeche Zollern.
Foto: LWL

Der gelernte Techniker Waida war von 1985 bis 2005 als Lampenmeister auf der Zeche General Blumenthal für rund 3.500 Lampen verantwortlich und kümmerte sich darum, dass die Bergmänner unter Tage nicht plötzlich im Dunkeln standen. Leuchten laden, intakt halten und immer mit der technischen Entwicklung mitgehen. Zudem sorgte Günter Waida für Sicherheit – defekte Lampen konnten mit nur einem Funken zur Explosion führen.

Der Lampenmeister gibt einen facettenreichen Einblick in die „Welt der Lampe“, berichtet, wie lange sie geleuchtet haben und wie aufwendig es war, die Lampen aufzuladen. Und er wird mehr zu den „Pottlampen“ und „Fröschen“ berichten.

Besucher der Zeitzeugen-Veranstaltungen zahlen nur den normalen Museumseintritt.

Die Führungen über die Tagesanlagen der Zeche Zollern findet wie jeden Sonntag um 11.30 und um 12 Uhr statt. Um 16 Uhr startet darüber hinaus eine Führung durch die Maschinenhalle.

LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Karte und Routenplaner

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