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Sabine Schulze Gronover liest „Die Flucht der blauen Pferde“

Sabine Schulze Gronover liest im Planetarium Münster. Foto:Schulze Gronover Privat
Sabine Schulze Gronover liest im Planetarium Münster.
Foto:Schulze Gronover Privat

Münster (lwl). Am Donnerstag (1.10.) findet um 19.30 Uhr im Planetarium des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) eine Premieren- und Autorenlesung statt. Die Autorin Sabine Schulze Gronover stellt ihren soeben erst erschienenen Kriminalroman „Die Flucht der blauen Pferde“ im LWL-Museum für Naturkunde in Münster vor.

Aus dem neuen Krimi von Sabine Schulze Gronover wird im LWL-Planetarium gelesen. Foto: emnos
Aus dem neuen Krimi von Sabine Schulze Gronover wird im LWL-Planetarium gelesen.
Foto: emnos

Konstantin Neumann ist gerade aus dem Gefängnis entlassen und zieht in eine ruhige Gegend von Münster, um sein Leben neu zu ordnen. Die Leiche im Hausflur war allerdings nicht eingeplant und wirft einige Fragen auf: Ist der Greis aus dem ersten Stock ein Altnazi, der noch immer mit geraubten Kunstwerken handelt? Was ist mit Konstantins Vormieter geschehen, der seit seinem Auszug spurlos verschwunden ist? Und was hat ein berühmtes Gemälde von Franz Marc mit der Geschichte zu tun?

Sabine Schulze Gronover wurde 1969 in Hamm-Heessen geboren, ist ausgebildete Diplom- Pädagogin und arbeitet als Kunsttherapeutin an der LWL-Klinik in Münster. Heute lebt die Autorin mit einigen Tieren und ihrer Familie auf dem Land in Mersch-Drensteinfurt. Ihren vierten Kriminalroman stellt die Autorin im LWL-Museum für Naturkunde vor. Die Buchhandlung Wunderkasten aus Münster-Gievenbeck ist mit einem Büchertisch vertreten.

Karten sind für 7 Euro im LWL-Museum für Naturkunde, Sentruper Straße 285, 48161 Münster, erhältlich. Weitere Infos unter Telefon: 0251 591 6050 (Servicezeiten: Mo-Fr 8.30-
12.30 Uhr, Mo-Do 14-15.30 Uhr).

LWL-Museum für Naturkunde

Henrichshütte lädt zur Extraschicht

In der Schaugießerei fließt glühendes Metall. Foto. LWL/Hudemann
In der Schaugießerei fließt glühendes Metall.
Foto. LWL/Hudemann

Hattingen (lwl). Am Samstag (20.6.) legt das Revier wieder eine „Extraschicht“ ein. Auch der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) feiert die 15. Nacht der Industriekultur an seinen fünf Ruhrgebiets-Standorten des LWL-Industriemuseums. Mit dabei: die Henrichshütte Hattingen.

150 Jahre lang stachen hier Hüttenwerker flüssiges Eisen ab. Heute ist Hochofen 3 der älteste Hochofen im Revier. An „Hot Spots“ auf dem Rundweg über das Gelände erzählt das LWL-Industriemuseum den Gästen der Extraschicht von Arbeit und Leben auf und mit der Hütte. Glühendes Metall fließt in der Schaugießerei, wo Hitze, Staub und der Geruch nach verbranntem Sand die Szenerie bestimmen. Spektakuläre Bilder auch in den Ausstellungen. „Uomo e Macchina. Mensch und Maschine“ zeigt Pino Bertellis Arbeiterporträts in toskanischen Betrieben. Unter der Erzbrücke führt die Ausstellung an die „Front 14/18. Der Erste Weltkrieg in 3D“. Ausgestattet mit Spezialbrillen folgen die Besucher zwei Soldaten an die West-Front. Ihre 3D-Fotos bewegen sich zwischen Tourismus in der Etappe und Tod an der Front.

Das Berliner Duo "Schwarz un Schmitz" ist auf der Kabarett-Bühne in Hattingen zu Gast. Foto: Schwarz un Schmitz
Das Berliner Duo „Schwarz un Schmitz“ ist auf der Kabarett-Bühne in Hattingen zu Gast.
Foto: Schwarz un Schmitz

Musik, Comedy und feuriges Finale
Doch es gibt auch leichtere Kost: Die junge Jazz-Szene macht die Gebläsehalle zu ihrer Bühne. Das Klavier-Festival Ruhr mit der Folkwang Universität gibt den Takt vor. Sie entführen die Nachtschwärmer in Klangwelten der „JazzLine“. Auf der Kabarett-Bühne stehen Comedy und Chansons auf dem Programm. Helmut Sanftenschneider bringt die Gäste um 18 Uhr in den Abend hinein und gegen 23.30 Uhr wieder hinaus. Dazwischen kommen die Berliner „Schwarz un Schmitz“ mit ihrem „Flugenten“-Programm auf die Bühne. „Da wollen zwei etwas erzählen. Unbedingt. Sie sind witzig und ernst, laut und leise, grell und poetisch“, lobt die Presse. Um 19 und 20.30 Uhr heißt es „rock step, triple step“ beim Lindy Hop-Tanzworkshop. Um 21.15 und 22.45 Uhr verwandelt die „Latin Session Band“ die Hütte in einen Salsa-Tanzpalast. Nach Spaß mit Schweiß rocken dann Alpcologne die Hütte mit Alphorn-Klang und finalem Feuerwerk.

Für Essen und Getränke ist gesorgt. Speziell zur Toskana-Ausstellung bietet das Museum-Restaurant „Henrichs“ zudem die schnelle „italienische Karte“ mit Antipasti und Pasta.

LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Werksstr. 31-33
45527 Hattingen
Karte und Routenplaner

Deutsch-Niederländischen Grafikbörse

Ein Treffpunkt für Künstler, Sammler und Kunstinteressierte ist die Deutsch-Niederländische Grafikbörse in Borken. Foto: Kreis Borken
Ein Treffpunkt für Künstler, Sammler und Kunstinteressierte ist die Deutsch-Niederländische Grafikbörse in Borken.  Foto: Kreis Borken

Kreis Borken. Zum 27. Mal versammeln sich Grafikkünstlerinnen und -künstler sowie Grafikfreunde aus ganz Deutschland und den Niederlanden am zweiten Märzwochenende in Borken. Von Freitag, 7. März, bis Sonntag, 9. März, findet in der Stadthalle Vennehof die „Deutsch-Niederländische Grafikbörse“ statt. Aufgrund des Karnevals am ersten Märzwochenende eröffnet sie in diesem Jahr eine Woche später als gewohnt. Die Veranstalter, die Stadt und der Kreis Borken, erwarten 56 Ausstellerinnen und Austeller mit ihren Werken. 33 der Drucktechnikerinnen und -techniker kommen aus Deutschland, 23 reisen aus den Niederlanden in die Kreisstadt Borken. Ende Dezember hat eine Expertenjury aus der Vielzahl an Bewerbungen die diesjährigen Austellerinnen und Austeller ausgewählt.

Borkens Bürgermeister Rolf Lührmann wird die Grafikbörse am Freitag um 16 Uhr eröffnen. Anschließend gibt Dr. Norbert Humburg, Vorsitzender der Aldegrever-Gesellschaft e.V. Münster, eine kurze Einführung in die anstehende Grafikbörse. Für den musikalischen Rahmen bei der Eröffnung sorgt „The BBL Jazz Combo“ aus den Niederlanden.

Die Ausstellerinnen und Aussteller führen die ganze Palette serieller Drucktechniken vor. Dazu gehören Holzschnitte, Radierungen, Kupferstiche, Lithografien, Linolschnitte und Siebdrucke. Vertreten sind zudem einige Fotografen, Galerien und Antiquariate. Das Angebot der von der Jury ausgewählten Künstlerinnen und Künstler ergänzen einige Gäste der Veranstalter. Dazu gehören der Kunstverein Borken „artline und mehr“, die Büchergilde „artclub“ aus Frankfurt, die Aldegrever-Gesellschaft aus Münster, die Bielefelder Druckgrafik von Prof. Jochen Geilen, die Stiftung des Künstlerdorfes Schöppingen sowie Kunststudentinnen und -studenten aus Bochum, Enschede und Osnabrück. Die Studierenden mit dem Schwerpunkt Design der Universität Osnabrück gewähren sowohl am Samstag als auch am Sonntag um 12, 14 und 16 Uhr einen Einblick in grafische Drucktechniken.

Die Organisatoren der Grafikbörse freuen sich in diesem Jahr erneut über eine sehr große Resonanz von Künstlerinnen und Künstlern, die an einer Teilnahme interessiert waren. 87 Bewerbungen gingen ein, die Jury entschied sich am Ende für 47 Grafikbegeisterte. Die ausgewählten Ausstellerinnen und Aussteller kommen unter anderem aus Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Leipzig, Amsterdam, Den Haag und Rotterdam. Aus dem Münsterland sind Annkathrin Dahlhaus aus Reken, Mari Girkelidse, Simone Jänke, Peter Kirschner und Anastasiya Nestrova aus Münster, Rolf Löhrmann aus Rheine, Klaus Trawny aus Senden sowie Christina Sauer aus Ibbenbüren dabei. Vom Niederrhein kommen Brigitte Gmachreich-Jünemann aus Kranenburg und Karin Denecke aus Xanten. Eine kurze Anreise aus den Niederlanden haben Joop Overkleeft aus Aalten und Frans Baake aus Enschede. Bereits zum 26. Mal ist „Bücher-Mammut“ Rainer Heeke aus Breedevoort auf der Grafikbörse dabei, der ein Antiquariat in der Bücherstadt betreibt.

Auch in diesem Jahr gibt es für die jüngsten Grafik-Fans eine ganztägige Kinderbetreuung am Samstag und Sonntag, in der sie selber kreativ werden können. So können sich Eltern und Großeltern ganz in Ruhe den verschiedenen Angeboten der Austellerinnen und Aussteller widmen und sogar gleich vor Ort Kunstwerke kaufen.

Am Freitag, 7. März, ist die Grafik-Börse im Vennehof bis 19.30 Uhr geöffnet. Am Samstag und Sonntag, 8. und 9. März, können Besucherinnen und Besucher zwischen 11 und 18 Uhr durch die Standreihen schlendern. Der Eintritt ist an allen Tagen frei. Weitere Informationen gibt es unter www.tourismus-kreis-borken.de.

Musikshow: „Chaos and Order“

Mathematische Musikshow "Chaos and Order" im LWL- Planetarium. Foto: Planetarium Wolfsburg
Mathematische Musikshow „Chaos and Order“ im LWL- Planetarium.
Foto: Planetarium Wolfsburg

Die Musikshow „Chaos and Order“ findet am Freitag, 28. Februar, um 19.30 Uhr im Planetarium des LWL-Museums für Naturkunde statt. Das Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) empfiehlt für diese Show ein Mindestalter ab zwölf Jahren. Die Zuschauer entdecken in rund 50 Minuten die poetische Dimension einer Wissenschaft, die für viele Menschen fern jeder Sinnlichkeit ist. „Chaos and Order“ traktiert nicht mit mathematischen Symbolen, es zeigt das schöne Gesicht von Gleichungen mit mehreren Unbekannten.

Der Produzent Rocco Helmchen und der Musiker Johannes Kraas beantworten in dieser Multimedia-Show die Frage, ob Mathematik eine Farbe oder einen Klang besitzt. „Chaos and Order – A Mathematic Symphony“ transformiert abstrakte Wissenschaft in rauschhafte Bildwelten und Klangmuster, lässt die Sinne vibrieren, ohne dass die Köpfe vor lauter Mathematik rauchen. Astronomie kommt in dieser Show nicht vor, dafür aber umso mehr Musik und Bilder im Farbenrausch.

Auch wenn der Untertitel „A Mathematic Symphony“ vielleicht böse Erinnerungen an harte Schulbänke wachruft: Die Zuschauer der Musikshow können sich entspannt zurücklehnen und befinden sich ohne Stottern und roten Kopf mitten in der Welt der höheren Mathematik. Rocco Helmchen nutzte die Projektionstechnik des Planetariums voll aus und produzierte eine Show, die bereits in anderen deutschen Planetarien sehr erfolgreich zu sehen war. Und Johannes Kraas besetzt mit seiner sinfonisch-elektronischen Komposition die vierte Dimension.

Eintritt: 5,50 Euro, ermäßigt 3,00 Euro. Eintrittskarten für die Musikshow sind erhältlich im LWL-Museum für Naturkunde, Sentruper Str. 285, 48161 Münster, Telefon 02 51.591-6050 (Servicezeiten: Mo – Fr 8.30 – 12.30 Uhr, Mo – Do 14.00 – 15.30 Uhr).