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Europas größte Kegelparty

Eigens für Europas größte Kegelparty haben ADTV-Tanzlehrer eine neue Schrittfolge entwickelt, die "Kegel Party Discofox-Kombi". Sie feiert am 16. November Premiere - und jeder kann mittanzen. Foto: Peter Grewer
Eigens für Europas größte Kegelparty haben ADTV-Tanzlehrer eine neue Schrittfolge entwickelt, die „Kegel Party Discofox-Kombi“. Sie feiert am 16. November Premiere – und jeder kann mittanzen. Foto: Peter Grewer

„Europas größte Kegelparty“ bekommt ihren eigenen Tanz – die „Kegel Party Discofox-Kombi 2013“. Drei Lehrer des Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverbandes (ADTV) haben die Figurenfolge ausgetüftelt. Ab sofort können sich Tanzpaare in den teilnehmenden Schulen für die flotte Sohle auf dem Kegelparty-Parkett anmelden und sich obendrein freien Eintritt für den Party-Samstag am 16. November im Messe und Congress Centrum Halle Münsterland sichern.

Eva-Maria Husemeyer, Jochen Driese und Eugen Wichtrup, ADTV-Tanzlehrer aus Münster, entwickelten die Kombi und übernehmen die Multiplikatoren-Funktion: Der Kegelparty-Discofox wird aufgenommen, das Video an weitere Tanzschulen verschickt. So sollen möglichst viele Schüler im Unterricht die Schritte einüben und am 16. November weitertanzen – auf Europas größter Kegelparty. Neben den drei münsterschen Tanzschulen sind der Tanz Treff Hey in Lemgo, Annelieses Tanz- und Ballettschule in Hamm, die Tanzschule Weissenberg aus Bielefeld sowie aus Osnabrück Hull Dance & Events und die Tanzschule Zietz mit dabei.

Tanzpaare, die sich dort für die „Kegel Party Discofox-Kombi“ anmelden, bekommen am 16. November freien Eintritt auf die Kegelparty und dürfen weitere Begleiterinnen und Begleiter zum ermäßigten Eintrittspreis von 9 statt 16 Euro mitbringen. Auf der Let?s Dance-Party im Congress Saal-Foyer führen sie um 21, 22 und 23 Uhr den anderen Gästen die neue Discofox-Kombination vor. Die sollten nicht nur zuschauen – Mittanzen ist ausdrücklich erwünscht und kein Problem: „Jeder kann in fünf Minuten mitmachen“, ist Jochen Driese sicher. Schmetterling, Damenkörbchen, Karussell und Brezel heißen die Dreh- und Wickelfiguren, die Tänzern vertraut sein dürften. Gegen Ende dreht sich noch der Herr in einem „Platzwechsel Tor“, zum Abschluss folgt ein „progressives Damensolo“. Getanzt sieht das sehr harmonisch und fließend aus – „und wird auf der Tanzfläche für Aufmerksamkeit sorgen“, ist Driese überzeugt.

Wer gerne tanzt, ist auf Europas größter Kegelparty am 16., 22. und 23. November ohnehin gut aufgehoben. Im Forum Nord feiert Müller-Touristik die 70er-Jahre-Party und lässt dazu eigens einen echten Disco-Tanzboden verlegen. Zu zweit im Vierviertel-Takt wiegen: Das können alle Tanzfreunde auf der Veltins Fox-Party mit DJ Dirk Mertens, samstags im Weißen Saal und am Freitag im Südfoyer. Müller-Touristik präsentiert zudem die Let?s Dance-Party mit DJ Stephan Werning und DJ Dirk Achterfeld im Congress Saal-Foyer auf. Mehr Infos unter www.kegelparty-muenster.de.

Recklinghausen leuchtet

Zum achten Mal werden in diesem Jahr vom 25. Oktober bis zum 10. November Gebäude und Orte in Recklinghausens Altstadt angestrahlt.

45 Standorte werden täglich ab 19 Uhr in verschiedenen Farben illuminiert und bis Mitternacht Licht in die Straßen und Gassen der Stadt bringen. Die RWE-Route markiert durch farbig leuchtende Straßenlaternen den Weg durch die Altstadt, kostenlose Stadtführungen werden angeboten und ein international gefragter Künstler und Musikproduzent wird vor dem Rathaus auflegen: In diesem Jahr können sich die Besucher auf ein umfangreiches Programm und einige exklusive Spezialitäten freuen.

Offizielle Eröffnung durch Bürgermeister Wolfgang Pantförder ist am Freitag, 25. Oktober, um 19 Uhr. Die erste in der Region einzigartige 3D-Videoprojektion, bei der das Rathaus als Leinwand dient, findet im Anschluss statt. Das historische Thema der bunten Projektion in diesem Jahr ist „Brauereien und Brennereien“. Die Show ist an allen drei Wochenenden freitags bis sonntags jede volle Stunde von 19 bis 22 Uhr zu sehen.

„Unsere beliebte Veranstaltung ‚Recklinghausen leuchtet‘ findet in diesem Jahr bereits zum achten Mal statt“, sagt Bürgermeister Wolfgang Pantförder. „Und wir haben es bisher jedes Mal geschafft, eine ganz besondere Atmosphäre in den Gassen der Altstadt zu erzeugen. Jedes Jahr gibt es etwas Neues zu entdecken und ich freue mich schon sehr darauf, wieder durch die Straßen zu schlendern und an verschiedenen Stellen die einmalige Atmosphäre unserer leuchtenden Stadt auf mich wirken zu lassen.“

Für Besucher von außerhalb, also für die, die sich nicht so gut in der Altstadt auskennen wie der Bürgermeister, und für alle Interessierten bietet die Stadt täglich ab 19 Uhr kostenlose Stadtführungen an. Startpunkt ist das Rathaus, vor dem auch das RWE-Informationszelt steht, in dem Anmeldungen zu Führungen täglich ab 17 Uhr angenommen werden.

Und wer in diesem Jahr an der Bratwurst- und Glühweinbude der Kanzlei Dr. Strutz etwas isst oder trinkt, der tut damit gleichzeitig etwas Gutes: Die Einnahmen kommen dem Kinderschutzbund Recklinghausen e.V. zu. Auch die Kieferorthopädische Gemeinschaftspraxis Dr. Dr. Hoppe und Partner bietet am Donnerstag, 7. November, ab 18 Uhr Grillwürstchen und Getränke an. Der Erlös kommt der von der Praxis vor zehn Jahren gegründeten Zahnstation in Manila zugute.

Eine ganz besondere Überraschung hat sich die Gaststätte „Boente“ zum diesjährigen Thema „Brauereien und Brennereien“ einfallen lassen. Die Hausbrauerei braut extra für die Veranstaltung „Recklinghausen leuchtet“ ein eigenes, auf 1000 Flaschen streng limitiertes Bier: das „Recklinghäuser Export“. Auch die Kornbrennerei Dörlemann brennt für „Recklinghausen leuchtet“ passend zum Thema einen limitierten Orangenlikör: die „Flammende Orange“. Beide limitierten Spezialitäten sind im RWE-Infozelt, an den Getränkeständen vor dem Rathaus und in ausgewählten Gastronomien erhältlich.

Auch musikalisch hat die leuchtende Stadt in diesem Herbst einiges zu bieten. Der Männergesangsverein „Concordia Grullbad“ und der „Chorale des Mineurs Polonais“ aus der Partnerstadt Douai singen am Samstag, 26. Oktober, von 17.45 bis 18.45 Uhr vor dem Rathaus. Außerdem legt der international erfolgreiche und gefragte Künstler und Produzent Moguai am Dienstag, 29. Oktober, ab 20 Uhr vor dem Rathaus auf. Schon in den vergangenen beiden Jahren wurde der Recklinghäuser gefeiert.

Jedes Jahr zieht „Recklinghausen leuchtet“ zahlreiche Besucher an. Besonders für Hobbyfotografen sind die leuchtenden Gebäude ein willkommenes Motiv. In diesem Jahr können sich ambitionierte Fotografen von einem Profi Tipps abholen. Die Volkshochschule bietet am 5. und 6. November sowie am 8. und 9. November gegen eine Gebühr von 23 Euro einen zweitägigen Kurs zum Fotografieren bei Nacht an. Der Fotodesigner Joachim Bachmann begleitet am ersten Abend die Teilnehmer auf einem Rundgang durch die Stadt und gibt Tipps zum Fotografieren mit Stativ. Am zweiten Abend werden die Bilder besprochen und Verbesserungsvorschläge erarbeitet. Anmeldungen werden unter Tel. 02361/50 20 00 entgegengenommen.

Am Freitag, 8. November, können Besucher bis 21 Uhr einkaufen. Die Geschäftsleute der Stadt, von denen auch einige ihre Häuser auf eigene Kosten anstrahlen lassen, laden zum Bummeln und Einkaufen ein.

Zum Abschluss ist auch in diesem Jahr ein besonderes Licht-Spektakel geplant. Ein großes Feuerwerk, das von der Firma Hella gesponsert wird, soll den Himmel über Recklinghausen zum Leuchten bringen. Am Sonntag, 10. November, soll ab 21.30 Uhr die erste Rakete in die Luft steigen.

Zu den 45 Gebäuden, die stimmungsvoll beleuchtet werden, gehören neben der „Alten Apotheke“, der beliebten Stadtmauer, der alten Seilerei und dem Gymnasium Petrinum auch der Rohbau der Recklinghausen Arcaden. Organisiert wird „Recklinghausen leuchtet“ von fünf Kooperationspartnern: der Stadt Recklinghausen, der Werning Theatertechnik, RWE, der Veranstaltungsagentur Prinz und dem Medienhaus Bauer.

Im Überblick: 45 Gebäude und Orte werden vom 25. Oktober bis zum 10. November angeleuchtet. Eröffnung ist am Freitag, 25. Oktober, um 19 Uhr am Rathaus. An allen drei Wochenenden finden Rathausprojektionen zum Thema „Brauereien und Brennereien“ zur jeden vollen Stunde von 19 bis 22 Uhr statt. Kostenlose Führungen gibt es täglich ab 19 Uhr. Am 26. Oktober singen Chöre von 17.45 bis 18.45 Uhr auf dem Rathausplatz. Der beliebte Künstler und Musikproduzent Moguai legt am 29. Oktober ab 20 Uhr vor dem Rathaus auf. Für Hobbyfotografen werden am 5. und 6. November sowie am 8. und 9. November Fotokurse von der VHS angeboten. Am 8. November haben die Geschäfte bis 21 Uhr geöffnet. Das Abschlussfeuerwerk steigt am Sonntag, 10. November, ab 21.30 Uhr in den Himmel.

Weitere Informationen sind auf www.recklinghausen.de sowie unter www.re-leuchtet.de zu finden.

Eine interaktive Karte zu „Recklinghausen leuchtet“ finden Sie hier. Eine weitere Übersicht über die einzelnen beleuchteten Gebäude gibt es hier.

Hier gibt’s den Routenplan zum Herunterladen

Von Walen, Drachen und Rübengeistern

Die Tage werden kürzer, das Laub immer bunter, der Herbst ist nicht nur auf dem Kalender angekommen. Das bedeutet auch: Die Herbstferien stehen vor der Tür. Die Museen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben für die schulfreie Zeit viele besondere herbstliche Aktionen in ihre Programme aufgenommen. Das Angebot reicht von einem Besuch bei den Walen im LWL-Museum für Naturkunde in Münster über Rübengeister im LWL-Freilichtmuseum Detmold bis hin zu selbstgebauten Drachen im LWL-Freilichtmuseum Hagen.

LWL-Museum für Naturkunde mit Planetarium in Münster

Wie wäre es mit einem Ausflug zu den Meeressäugern? Die Sonderausstellung „Wale – Riesen der Meere“ ist die deutschlandweit größte Ausstellung mit der größten Vielfalt zu diesem Thema. Bereits weit über 230.000 Menschen haben die Ausstellung besucht. Objekte, wie das PKW-große, begehbare Modell vom Herzen eines Blauwals, Originalskelette von Finnwal, Pottwal und Co, lebensechte Nachbildungen zahlreicher Wale und Delfine im Maßstab 1:1 oder Abgüsse von Urwalskeletten versetzen in Erstaunen.

In einem dreitägigen Ferienkurs werden Kinder ab zehn Jahren in der „Mikroskopierwerkstatt“ zu Forschern und lernen den Umgang mit dem Mikroskop. Am 22., 23. und 24. Oktober, jeweils um 10.30 Uhr, ergründen sie eine für das menschliche Auge kaum wahrnehmbare Welt. Neben kleinen Objekten, wie zum Beispiel Federn, Fäden und Haaren, untersuchen die Teilnehmer tierische und pflanzliche Zellen. Abschließend lösen die Kinder einen fiktiven Kriminalfall mit Hilfe ihres Mikroskops.

Zu den Walen geht es im zweiten dreitägigen Ferienkurs „Ferien mit Meeresriesen“, am 29., 30. und 31. Oktober, um jeweils 14.30 Uhr. Dabei stellen Kinder ab acht Jahren sehr schnell fest: Wal ist nicht gleich Wal. Die Ferienkinder lernen die verschiedenen Lebensweisen von Pottwal, Nordkaper, Boto und Orca kennen. Sie basteln einen Wal und gestalten seinen besonderen Lebensraum in einem Schuhkarton. In verschiedenen spielerischen und experimentellen Aktionen erleben sie mit allen Sinnen die Welt der Wale.

Im Planetarium, dem Sternensaal mitten im LWL-Naturkundemuseum, werden in den Herbstferien mehr Programme als üblich für kleine und große Kinder, Familien und Erwachsene zu sehen sein. Dienstags bis Sonntags gibt es Shows um 11.30 Uhr (12 Uhr am Samstag/Sonntag), 14, 15, 16 und 17 Uhr. Mit dem Regenbogenfisch reisen die kleinsten Besucher (ab 4 Jahre) zu seinen Freunden, die größeren Kinder (ab 7 Jahre) können auf die Suche nach dem Rätsel von Tag und Nacht gehen oder das faszinierende Weltall (ab 8 Jahre) erleben.

Eine telefonische Anmeldung zum Ferienprogramm ist im LWL-Museum für Naturkunde, Sentruper Str. 285 unter Telefon 0251.591-6050 erforderlich (Mo-Fr 8.30-12.30 Uhr & Mo-Do 14.00-15.30 Uhr). Die Teilnahme an den Ferienkursen ist kostenfrei, lediglich der Eintritt in das Museum muss entrichtet werden. Der reguläre Museums- bzw. Planetariumseintritt beträgt: 3 Euro Kinder/5,50 Euro Erwachsene.
Weitere Informationen: http://www.lwl-naturkundemuseum-muenster.de.

LWL-Freilichtmuseum Detmold (Kreis Lippe)

Drachen, Rübengeister und Zauberhüte, im LWL-Freilichtmuseum Detmold stecken die Herbstferien bis zum Saisonende am 31. Oktober voller Magie. „Keine Angst vor Fledermäusen“ heißt es beispielsweise bei den „Naturbegegnungen“ für Kinder ab sechs Jahren am Dienstag, 22. Oktober, bei denen nicht nur die Vorurteile gegenüber den scheuen Nachtjägern abgebaut, sondern auch ein Fledermauskasten angefertigt werden soll. Nur einen Tag später, am Mittwoch, 23. Oktober, steht das „Drachenbauen“ im Mittelpunkt. Beide Veranstaltungen finden von 14 Uhr bis 17 Uhr statt und kosten jeweils sechs Euro zuzüglich Materialkosten. Für den Drachen- und Fledermauskastenbau wird bei kleineren Kindern die Hilfe eines Elternteils benötigt.

Halloween: Familien können nach alter Tradition Rübengeister bei einem Mitmachprogramm im LWL-Freilichtmuseum Detmold schnitzen. Foto: LWL/Sánchez
Halloween: Familien können nach alter Tradition Rübengeister bei einem Mitmachprogramm im LWL-Freilichtmuseum Detmold schnitzen. Foto: LWL/Sánchez

Wie überstehen Frosch, Schnecke und Co. den Winter? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Angebotes „Die Natur geht in den Winterschlaf“ am Donnerstag, 24. Oktober, von 14 Uhr bis 17 Uhr. Auch diese Veranstaltung der Reihe „Naturbegegnungen“ kostet sechs Euro. Für die „Naturbegegnungen“ ist eine Anmeldung unter Tel. 05231/706-104 erforderlich. Treffpunkt ist jeweils der Museumseingang.

An Familien richten sich zwei Mitmachprogramme: In der Filzwerkstatt im Lauschhaus werden am Donnerstag, 24. Oktober, von 14 Uhr bis 16 Uhr „Filzpilze“ angefertigt. Die Materialkosten betragen 4,50 Euro. Am Sonntag, 27. Oktober, werden von 12 bis 17 Uhr nach alter Tradition aus Futterrüben „Rübengeister“ im Haus Düsterdieck geschnitzt. Die Materialkosten betragen zwei Euro pro Rübe. Für die Mitmachprogramme ist keine Anmeldung erforderlich.

Mit Fantasie entsteht bei einem Workshop am Dienstag, 29. Oktober, von 13 bis 16 Uhr aus einem einfachen Filzhut ein „Zauberhut“. Der Workshop für Kinder ab acht Jahren findet im Lauschhaus statt, die Materialkosten betragen sechs Euro. Weitere Informationen zu allen Ferienprogrammen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es im Infobüro des Museums unter Tel. 05231 706-104. Internet: http://www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de.

LWL-Freilichtmuseum Hagen

In der ersten Woche der Herbstferien (22. bis 25. Oktober) können Kinder im LWL-Freilichtmuseum Hagen Drachen bauen. Bei fachkundiger Unterstützung können die Kinder bunte Windrachen aus Holzleisten, mit Packschnur und buntem Transparentpapier basteln – genau so, wie die Kinder früher ihre Drachen gebaut haben. Falls es der Herbstwind gut meint und kräftig genug weht, können die Flieger direkt ausprobiert werden. Jedes Kind nimmt später seinen selbstgebauten Drachen mit nach Hause. Dieses Herbstangebot ist geeignet für Schulkinder ab sechs Jahren. Für die Materialien wird ein Kostenbeitrag von 5 Euro pro Kind erhoben sowie der übliche Museumseintritt von 2 Euro. Der Herbstferienworkshop findet im Gasthof zur Post statt. Das LWL-Freilichtmuseum bietet täglich zwei Workshops an, jeweils von 12 bis 14 Uhr und von 14 bis 16 Uhr. Angemeldet werden müssen die kleinen Bastler und Aerodynamiker unter: 02331/7807-0.

Das diesjährige viertägige Ferienangebot des LWL-Freilichtmuseums Hagen entführt die Teilnehmer in die Welt der Märchen. Unter dem Motto „Es hatte ein Mann einen Esel…“ aus den „Bremer Stadtmusikanten“ findet von Dienstag, 29. Oktober, bis Donnerstag, 31. Oktober, die Märchenwoche jeweils von 11 bis 17 Uhr statt. Mit der Märchenerzählerin Alam Raible erleben die Kinder die Welt der Märchen. In den historischen Fachwerkhäusern des Hagener Freilichtmuseums gehen die Kinder auf eine Entdeckertour. Sie erforschen dort die Arbeit und Werkzeuge der Handwerker, die auch in den Märchen ihren Platz haben. Der Mittwoch, 30. Oktober, steht im Zeichen einer speziellen Märchen-Rallye. Hierzu müssen die Kinder gesondert angemeldet werden. Zum Abschluss der Märchenwoche wird am Donnerstag, 31. Oktober, ein Theaterstück von den Kindern aufgeführt. Zur Aufführung um 15 Uhr an diesem letzten Tag der Museumssaison sind alle Interessierten im Gasthof zur Post eingeladen. Die Märchenwoche richtet sich an Kinder von etwa sechs bis zwölf Jahren sowie an Schulklassen mit offenen Ganztagsschulangeboten. Für die Pausen bitte eigene Tassen und etwas zum Essen und Trinken mitbringen. Die Teilnahme an der Märchenwoche ist bis auf den Museumseintritt 2 Euro (Kinder) plus Materialkosten (pro Kind 1 Euro am Tag) kostenfrei. Das LWL-Museum bittet die Eltern, kleinere Kinder persönlich abzuholen. Bei größeren Gruppen ab zehn Kindern bitte per Telefon: 02331/7807-0 anmelden. Mehr Infos unter: http://www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de oder per Telefon: 02331 78070.

LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund

„Hotels“ für Insekten bauen Teilnehmer der nächsten Kinderwerkstatt, die das LWL-Industriemuseum am Sonntag, 27. Oktober, von 14 bis 16 Uhr auf der Zeche Zollern in Dortmund öffnet. Im Naturhaushalt spielen Wildbienen, Hummeln und Wespen als Bestäuber eine wichtige Rolle. Im Insektenhotel finden sie einen Unterschlupf für die kalten Tage. Das Programm ist für Kinder ab fünf Jahren geeignet. Kosten: 3 Euro plus Eintritt (1,50 Euro je Kind). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Insektenhotels werden in der Kinderwerkstatt auf Zollern gebaut. Foto: LWL
Insektenhotels werden in der Kinderwerkstatt auf Zollern gebaut.
Foto: LWL

LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum

„Kohle, Kröte, Königskerze“ heißt es am Sonntag, 27. Oktober, ab 11 Uhr im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum. Die rund zweistündige Natur-Tour führt Kinder und Jugendliche von sechs bis 14 Jahren auf die Spuren von Tieren und Pflanzen rund um das Industriedenkmal im Grünen. Die Teilnahme kostet 2,50 Euro. Um eine Anmeldung wird gebeten unter Tel. 0234 6100-874

LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten (Kreis Ennepe-Ruhr)

„Von Bäumen, Blättern, Samen und Früchten“ heißt das Motto der herbstlichen Zechen-Safari am Dienstag, 22. Oktober, von 15 bis 17 Uhr im LWL-Industriemuseum in Witten (Kreis Ennepe-Ruhr). Auf dem Gelände der Zeche Nachtigall suchen die Teilnehmer Eicheln, Nüsse und Beeren, aber auch ganz kleine Samen, die mit Flügeln oder fallschirmartigen Härchen durch die Luft getragen werden. Von Ahorn bis Zitterpappel hat jedes der Gewächse eine eigene Geschichte. Gemeinsam mit Naturpädagogin Birgit Ehses lernen die Forscher Blätter zu unterscheiden, untersuchen Früchte und Samen, erforschen ihre Verbreitungstechniken und erfahren, welche Pflanzenteile nutzbar oder giftig sind. Aus den Fundstücken wird zum Schluss ein kleines Herbstalbum gebastelt. Die Kosten betragen 5 Euro. Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 02302 93664-10.

LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop (Kreis Recklinghausen)

Zwei Ferientage bietet das LWL-Industriemuseum in seinem Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop (Kreis Recklinghausen) an. Unter dem Titel „Ein Tropfen geht auf Reisen“ geht es am Donnerstag, 24. Oktober, von 10 bis 17.30 Uhr um das Wetter. Spielerisch entdecken die Kinder den Wasserkreislauf. Die Kinder experimentieren an den Mitmachstationen in der Sonderausstellung „Regen, Schnee & Hagel. Vom Wetterbericht bis zum Klimawandel“ und machen Beobachtungen auf dem Museumsgelände.

Hagel ist eins der Wetterphänomene, mit dem sich die Kinder beim Ferientag im Schiffshebewerk beschäftigen. Foto: LWL/Appelhans
Hagel ist eins der Wetterphänomene, mit dem sich die Kinder beim Ferientag im Schiffshebewerk beschäftigen.
Foto: LWL/Appelhans

Unter dem Motto „Schiffsjunge an Bord“ geht es am Dienstag, 29. Oktober, von 10 bis 17.30 Uhr auf eine abenteuerliche Reise durch das Schiffshebewerk. Es gilt, schwindelfrei große Höhen zu erklettern und viele Meter hinab in die Tiefe zu steigen. Anschließend heuern die Kinder an Bord des Schiffes „Franz-Christian“ an und lernen die Lebens- und Arbeitswelt auf einem Motorgüterschiff kennen.

Die Kosten für die Teilnahme betragen jeweils 10 Euro plus Museumseintritt (1,10 Euro pro Kind). Anmeldung unter Tel. 02363 9707-0 erforderlich.

LWL-Industriemuseum TextilWerk Bocholt (Kreis Borken)

Rattern, quietschen, zischen, jaulen – zu unheimlichen Spaziergängen für Kinder lädt das LWL-Industriemuseum am Dienstag, 22. Oktober, am Mittwoch, 23. Oktober, und am Donnerstag, 24. Oktober, jeweils von 18 bis 21 Uhr in die Weberei seines TextilWerks Bocholt ein. Auf schummrigen Pfaden erkunden Jungen und Mädchen von acht bis zehn Jahren die Geräusche einer Textilfabrik und versuchen gemeinsam, dem Fabrikgespenst auf die Spur zu kommen. Nach erfolgreicher Mutprobe gibt es Geschichten zum Weitergruseln am Lagerfeuer im Arbeitergarten. Mit einer kleinen Stärkung im Bauch sind die mutigen Geräusche- und Gespensterjäger sicher gewappnet. Der „Spuk“ ist auf maximal 15 Kinder begrenzt. Die Teilnahmegebühr beträgt pro Termin 5,50 Euro. Um eine Anmeldung unter 02871 216110 wird gebeten.

LWL-Industriemuseum Ziegeleimuseum Lage (Kreis Lippe)

Nur warmes Wasser, Seife und Wolle benötigen die Kinder, um im LWL-Ziegeleimuseum Lage kleine Kugeln oder Objekte herzustellen. Kinder ab sieben Jahren können am Donnerstag, 24. Oktober, im Rahmen der Ferienreihe „Altes Handwerk“ das Filzen ausprobieren. Beim zweiten Tag in der Reihe „Altes Handwerk“ geht es am Donnerstag, 31. Oktober, ums Töpfern. Kinder ab fünf Jahren können kleine Objekte aus Ton herstellen. Während die Kinder zwischen 11 und 16 Uhr für rund eine Stunde beschäftigt sind, können die Erwachsenen das LWL-Museum erkunden oder sich im Café bei Kaffee und Kuchen entspannen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kinder Zahlen 6 Euro inklusive Eintritt und Materialkosten. Die begleitenden Eltern nur den Museumseintritt (3 Euro).

LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim in Petersagen (Kreis Minden-Lübbecke)

Bis Halloween ist es nicht mehr lang. Passend dazu bietet das LWL-Industriemuseum am Samstag, 26. Oktober, einen Gruselnachmittag mit Taschenlampenführung in der Glashütte Gernheim in Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke) an. Jungen und Mädchen entschlüsseln zwischen 15.30 und 19.30 Uhr eine Geheimschrift, die sie zu einem besonderen Ort führt, erkunden die Glashütte bei einer Taschenlampenführung und basteln ein schauriges Halloween-Windlicht. Dabei naschen sie typische Halloween-Süßigkeiten. Die Kosten betragen 10 Euro inkl. Material und Eintritt. Eine Anmeldung bis zum 22.10. ist erforderlich unter Tel: 05707 931110.

LWL-Museum für Archäologie in Herne

Der Verein der Freunde und Förderer des LWL-Museums für Archäologie in Herne e. V. lädt Paderborn nach Herne und besucht im Anschluss Paderborn: Im Rahmen einer Vortragsreihe hält Dr. Martin Kroker, der Museumsleiter des Museums in der Kaiserpfalz in Paderborn, am 17. Oktober um 19 Uhr einen öffentlichen Vortrag zur Sonderausstellung „Credo“. Am 19. Oktober findet daraufhin eine öffentliche Exkursion des Vereins zur Ausstellung in Paderborn statt. Weitere Informationen zur den Exkursion sowie zur Anmeldung und zu den Kosten gibt es während der Öffnungszeiten des Museums telefonisch unter 02323 94628-0 oder -24.

Scriptorium – Mittelalterliche Buchkunst – In diesem Kreativworkshop erlernen Kinder und Erwachsene alles rund um die Buchkunst: Sie stellen Tinte her, üben sich im Schreiben mittelalterlicher Schriftarten und probieren den Umgang mit dem Griffel auf Wachstafeln. Auch die Herstellung von Farben und die Gestaltung von Buchillustrationen will beherrscht werden. Termin: 19. Oktober von 11 bis 17 Uhr. Kosten: 45 Euro pro Person, inklusive Material, zzgl. Museumseintritt. Für die Teilnahme an dem Kreativseminar ist eine telefonische Anmeldung unter 02323 94628-0 während der Öffnungszeiten des Museums erforderlich.

Auch in den Herbstferien ist das Außengelände des LWL-Museums für Archäologie ein „GrabungsCamp“. Mit Pinsel, Kelle, Zeichenbrett und Stift gehen die Besucher dort tatkräftig den Fragen auf den Grund, wie wissenschaftliche Ausgrabungen funktionieren, welche Methoden Archäologen anwenden und wie das zu interpretieren ist, was sich im Boden findet. Vermessen, Funde und Befunde freilegen, dokumentieren, sichern, bergen, sortieren und analysieren: Ihr archäologisches Talent können alle Interessierten am 20. und 27. Oktober sowie am 3. November, jeweils um 14 Uhr und um 16 Uhr, erkunden. Kosten: 7 Euro für Erwachsene, Kinder und Jugendliche 3,60 Euro, Familienkarte 15 Euro. Das LWL-Museum empfiehlt eine Anmeldung unter Tel. 02323 94628-0 oder -24 aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl.

Das Forschen im GrabungsCamp kann zuweilen ein Knochenjob sein. Foto: LWL/Quickels
Das Forschen im GrabungsCamp kann zuweilen ein Knochenjob sein.
Foto: LWL/Quickels

Wie arbeiten Archäologen eigentlich? Und welche Werkzeuge brauchen sie? Zehn- bis Zwölfjährige erleben im Herbstferienprogramm „Graben wie die Großen“ hautnah, welche Herausforderungen Archäologen zu meistern haben. Unter professionellen Bedingungen können alle Teilnehmer im GrabungsCamp graben, beobachten, vermessen, dokumentieren und an der richtigen Stelle das korrekte Werkzeug einsetzen. Termine: 29. bis 31. Oktober, jeweils von 10 Uhr bis 15 Uhr. Kosten: 8 Euro pro Teilnehmer.

Wie lebten die Menschen im mittelalterlichen Westfalen? Wie anstrengend war die Arbeit auf dem Land wirklich? Wie sah der Alltag in den Kirchen und Klöstern, in den Städten und in den Herrenhäusern und Burgen aus? Spielerisch erfahren Neugierige von zehn bis zwölf Jahren um 14 Uhr und um 16 Uhr beim Familiensonntag „Herrschaft und Knechtschaft“ die Antworten hautnah. Während die Kinder in die Rollen von jungen Knappen, Ordensleuten, Bäuerinnen und Kaufleuten schlüpfen, können Eltern und andere Besucher um 14 Uhr an der Spezialführung „Hauen, Stechen und soziale Brüche. Krieg und Wandel“ und um 16 Uhr an der Führung „gesucht. gefunden. ausgegraben.“ teilnehmen. Für die Archäologen unter den Besuchern bietet sich um 14 Uhr und um 16 Uhr die Mitmachausgrabung „Fundort GrabungsCAMP“ an. Termin: 3. November. Kosten: Zu zahlen ist nur der Museumseintritt. Anmeldung unter 02323 94628-0 oder -24 aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl wird empfohlen.

Öffentliche Führungen:
Der Rundgang „gesucht. gefunden. ausgegraben.“ folgt den Spuren der Menschen in Westfalen, die sie in dieser Region im Laufe von über 250.000 Jahren hinterlassen haben. Im Zeitraffer geht es durch die Geschichte: durch die Zeit der Neandertaler, vorbei an monumentalen Grabanlagen und Überresten römischer Militärlager. Zeugnisse der frühchristlichen Glaubenswelt und mittelalterliche Lebensformen sind weitere Stationen auf dem Weg in die jüngste Vergangenheit, wo Bombenschutt die Schrecken des Krieges vor Augen führt. Termine: am 20.10, 27.10. und 1.11. jeweils um 14 Uhr und um 16 Uhr und am 3.11. um 16 Uhr. Zu zahlen ist nur der Museumseintritt. Aufgrund der hohen Nachfrage empfiehlt das LWL-Museum eine telefonische Anmeldung unter 02323 94628-0 oder -24.

Die Führung „gesucht. gefunden. ausgegraben. spezial“ durch die Geschichte Westfalens ist ein besonderes Angebot für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen und für Blinde. Dabei stehen die Objekte im Vordergrund, die berührt und abgetastet werden können. Termin: 26. Oktober um 15 Uhr. Zu zahlen ist nur der Museumseintritt.“Mit dem Spielmann durch die Zeiten“ – am 20. Oktober um 16 Uhr führt der Spielmann Michel musikalisch durch die Ausstellung und unterhält mit abenteuerlichen und amüsanten Geschichten, die sich um die historische Vergangenheit Westfalens und die entsprechenden archäologischen Funde ranken. Kosten: 7 Euro pro Person, zzgl. Museumseintritt. Anmeldung erforderlich.

„Hauen, Stechen und soziale Brüche. Krieg und Wandel“ – in dieser Spezialführung folgen die Teilnehmer der blutigen Spur gewaltsamer Auseinandersetzungen von der Entwicklung der Menschheit bis in die Gegenwart. Kriegsrelikte wie Waffen, Rüstungen und zersprengte Schädel untermalen die Ereignisse. Termin: 3. November um 14 Uhr. Kosten: nur Museumseintritt.
Mehr Informationen unter: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de

LWL-Römermuseum in Haltern am See (Kreis Recklinghausen)

An der Herbstferien-Aktion „Schätze suchen!“ von Museen, Archiven und Heimatvereinen nimmt auch das LWL-Römermuseum teil. Alle Schatzsucher bahnen sich anhand einer Schatzkarte ihren Weg durch die vielen Schatztruhen an Emscher und Lippe und entdecken vom 21. Oktober bis 2. November den Römerschatz im LWL-Römermuseum. In der Begleitbroschüre zum Programm, dem „Schätzeführer“ kann jeder einen Stempel an jedem Ausstellungsort sammeln und so an einem Gewinnspiel teilnehmen. Der Eintritt (nur für den Schatz) ist frei, ansonsten gelten die normalen Eintrittspreise: 4 Euro Erwachsene, 2 Euro ermäßigt, 1,50 Euro Kinder, Jugendliche, Schüler und 9 Euro Familien-Tageskarte. Mehr Informationen zur Schatzsuche gibt es unter http://www.schaetzesuchen.de.

Die Kasernen im Römerlager Haltern waren nüchtern und zweckmäßig. Dennoch gab es Farbe im grauen Alltag der Legionäre. Das Kommandeursgebäude, die Tribunenhäuser und Grabbauten konnten durchaus einen farbenprächtigen Anblick bieten. Statt Tapeten wurden die Wände mit Ranken, Blüten und weiteren Motiven bemalt. Kinder von acht bis zwölf Jahren entwerfen in der Ferienaktion „Freskenmaler gesucht!“ solche Fresken. Außerdem werden Herkunft und Herstellung antiker Farbe sowie verschiedene Maltechniken besprochen. Am Ende entsteht eine bemalte Wand, an der alle Ferienkinder ihre „Farb“-Spuren hinterlassen. Folgende Termine stehen Interessierten zu Wahl: 24., 25., 29. und 30. Oktober, jeweils von 10 bis 12 Uhr oder 14 bis 16 Uhr statt. Die Kosten betragen je Termin inklusive Eintritt 5 Euro. Eine Anmeldung zum museumspädagogischen Programm ist unter Tel. 02364 93760 erforderlich.

Brot und Spiele: In diesem Doku-Drama für alle ab zwölf Jahren wird der Lebensweg des berühmten Gladiators Verus nachempfunden. Seine spektakulären Kämpfe im Colosseum in Rom schrieben Geschichte. Der Film ist 50 Minuten lang und wird am 27. Oktober um 14 Uhr und um 15 Uhr gezeigt. Zu entrichten ist nur der Museumseintritt.

Führungen zu speziellen Themen:
Ein Museumsrundgang in „römischer“ Begleitung findet am 20. Oktober um 14 Uhr und 15 Uhr statt. Zur Wiederheirat gezwungen, nimmt die junge Senatorenwitwe Livia MunatiaTribun C. Munatius Crispus. Hier gewährt sie Erwachsenen und Kindern ab zehn Jahren einen Blick hinter die Kulissen der römischen „High Society“. Zu zahlen ist nur der Museumseintritt.

Mit Museumsmaulwurf Kalle3. November um 14 Uhr viel vom Alltag der römischen Legionäre. Der Maulwurf kennt sich bestens im LWL-Römermuseum aus. Mit seinen kleinen Begleitern erkundet er verschiedene Funde aus der Römerzeit. Zu entrichten ist nur der Museumseintritt.
Mehr Informationen unter http://www.lwl-roemermuseum-haltern.de.

Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn

Die große Sonderausstellung „Credo“, lässt vom 26. Juli bis 3. November das Mittelalter in gleich drei Museen in Paderborn wieder auferstehen. Im Museum in der Kaiserpfalz zeigen wertvolle und seltene Ausstellungsstücke, wie spannend und konfliktreich die Begegnung des Christentums mit den unterschiedlichen Glaubensvorstellungen der Völker in Europa war. Dieser vielseitige Ausflug in die Epoche der Christianisierung im Mittelalter wird von einem museumspädagogischen Angebot begleitet, das ganz im Zeichen des Kreuzes steht.

200 Jahre Krieg im Museum in der Kaiserpfalz. Foto: W. Noltenhans
200 Jahre Krieg im Museum in der Kaiserpfalz.
Foto: W. Noltenhans

Im Rahmen des Vortragsprogramms „Auf Sendung!“ zur Credo-Ausstellung hält Prof. Dr. Rudolf Schieffer aus München den Festvortrag zur Herbstlibori. Er findet am 26. Oktober um 19.30 Uhr im Historischen Stadthaus der Stadt Paderborn statt.

Besonders spannend ist ein Museum wenn man selbst bestimmen kann, wo es in der Ausstellung lang geht, welche Funde betrachtet werden und was den Besuchern dazu erzählt wird. Wer beim zweitägigen „Ferienprogramm: Eine Reise ins Mittelalter – und Ihr bestimmt, wo’s lang geht!“ mitmacht, erkundet zunächst an zwei Tagen die Ausstellung mit ihren Objekten und Geschichten, bekommt Tipps und verwandelt sich dann selbst in einen Museumsexperten, der die Menschen durch die Ausstellung führt. Termine: 30. und 31. Oktober jeweils von 11 bis 15 Uhr, 31. Oktober von 15.30 bis 17.30 Uhr: öffentliche Führung durch die Kinder, Kosten: 10 Euro.

Öffentliche Führungen:
Die 120-minütige Standardführung durch die Credo-Ausstellung, die den Besuch aller drei Museen umfasst, bietet eine umfassende Einführung in das Thema und stellt zentrale Exponate der Ausstellung vor. Termine: Dienstag bis Freitag, jeweils 14 Uhr, Samstag und Sonntag jeweils 11 und 14 Uhr. Kosten: 4 Euro pro Person plus Eintritt.

Goldglänzende Fibeln, Evangiliare, wertvolle Urkunden und Gemälde: „Gemeinsam für ein Halleluja“ heißt die Führung für Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren, die durch die Credo-Ausstellung führt. Termin: 20. Oktober von 15 Uhr bis 16.30 Uhr. Kosten: 4 Euro pro Teilnehmer plus Eintritt.

Bei „Credo in Action!“, einem Workshop für Kinder und Jugendliche, folgen die Teilnehmer Missionaren, Mönchen und Königen in fremde Länder und erleben, wie sie andere von ihrem Glauben überzeugten und teilweise auch zur Übernahme ihres Glaubens zwangen. Dabei haben sie nicht nur geredet und gebetet, sondern auch geschrieben, gemalt und wertvolle Geschenke mitgebracht, Kirchen gebaut und sie mit kostbaren Gegenständen ausgestattet. Solche Dinge können die Teilnehmer nicht nur in den Museen anschauen, sondern auch selbst herstellen – reichlich „Action“ also für Kinder von acht bis zwölf Jahren. Als offenes Parallelprogramm zur öffentlichen Standardführung für Erwachsene: am 26. Oktober von 11 Uhr bis 13 Uhr, Preis: 4 Euro pro Person plus Eintritt. Als Workshop im Rahmen des Ferienprogramms: am 22. Oktober von 11 Uhr bis 13 Uhr und am 31. Oktober von 14 Uhr bis 16 Uhr, Preis: 2,50 Euro pro Teilnehmer.

Ein Theaterworkshop steht unter dem Motto „Ein neuer Gott im Gepäck“. An vier Tagen beschäftigen sich Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren mit Mönchen im Mittelalter und deren vielfältigen Rollen: Baumeister, Köche, Bauern, Künstler, Krankenpfleger und Abenteuerreisende. Gemeinsam mit einer Theaterpädagogin erkunden die Teilnehmer die Spuren der Mönche. Das Erlebte wird im Anschluss auf die Bühne gebracht. Termin: 22. bis 25. Oktober, jeweils von 10 bis 16 Uhr. Preis: 20 Euro pro Teilnehmer.

„Auf zu neuen Ufern – Pionierleistung Missionar!“ lautet das Motto, wenn Kinder ab neun Jahren auf den Spuren des Augustinus ein kleines Floß bauen und auf der Pader zu Wasser lassen. Damit werden die berühmten Missionsreisen zu einem ganz besonderen Abenteuer. Termin: 24. Oktober von 11 Uhr bis 15 Uhr. Preis: 5 Euro pro Kind.

Eine praktische Einführung in die Kunst der bildhauerischen Schriftgestaltung bietet der Steinmetz-Workshop „Ars scripura. Mittelalterlichen Steinmetzen auf der Spur.“ Jugendliche ab zwölf Jahren können hier alte Schriftzeichen eigenhändig in Sandsteintafeln schlagen – ein erfahrener Steinmetz hilft dabei. Termin: 26. Oktober, 14 Uhr bis 17 Uhr. Preis: 5 Euro plus Eintritt.

„Der nicht zu schreiben weiß, glaubt nicht, dass dies eine Arbeit ist“, heißt es im zweitägigen Urkunden-Workshop für Jugendliche ab elf Jahren. Hier lernen alle Teilnehmer, wie wichtige Urkunden oder kostbare Bücher in Handarbeit geschrieben und gemalt wurden – mit Federkiel, Tinte, Pinsel und Farben. Termin: 29./30. Oktober, jeweils von 13 Uhr bis 17 Uhr. Preis: 10 Euro pro Teilnehmer.

Unter dem Motto: „Echte Knochenarbeit! Oder: Wie mittelalterliche Schreiber ihre Schreibwerkzeuge herstellten“ richtet sich ein zweitägiger Workshop an Kinder von acht bis zwölf Jahren. Nach einem Rundgang durch die Ausstellung wird gesägt und gefeilt wie im Mittelalter, um einen echten „Stilus“ herzustellen. Termin: 24./25. Oktober, jeweils von 11 bis 16 Uhr. Preis: 10 Euro pro Teilnehmer.

Anmeldungen für alle Veranstaltungen: Servicebüro Credo 2013, Tel. 05251 8820002, credo@paderborn.de. Mehr Informationen unter http://www.kaiserpfalz-paderborn.de oder http://www.credo-ausstellung.de.

Harald Klingelhöllers Schatten im Skulpturenpark

Vielleicht liegt es ja an seinem ungewöhnlichen Nachnamen: Der Künstler Harald Klingelhöller lässt sich von Worten zu seinen Skulpturen inspirieren. Einen Ausschnitt seines Schaffens zeigt nun der Skulpturenpark Waldfrieden.

Am Anfang war das Wort: Wenn Harald Klingelhöller eine Skulptur kreiert, liegt ihr immer etwas Verbales zugrunde – eine Lebensweisheit, ein Gedicht, ein Zitat. Dann fängt der Künstler an, diese Worte bildhauerisch umzusetzen. Mit nicht-materieller Basis eine materielle Oberfläche erschaffen und den Mechnanismus zwischen Worten und Bedeutung entdecken – das will er mit seinen Skulpturen.

Tony Cragg und Harald Klingelhöller erläutern eine Gipsskulptur

Als eine spannende Arbeit mit Oberflächen und der Frage, was hinter der Fassade steckt, sieht „Hausherr“ Tony Cragg die Arbeiten aus Metall und Gips. „Es ist die Darstellung des Äußeren und dem, was sich dahinter abspielt“, so Cragg. „Harald Klingelhöller hat die Einheit Material-Sprache als bildhauerische Form gelöst.“

Schwarze Metallskulpturen, die nach Schattenwürfen entstanden, und weiße Gips-Skulpturen von Harald Klingelhöller im Ausstellungspavillon

Zu sehen sind schwebende Installationen, die Modell für die schwarzen Metall-Skulpturen standen: Ihr Schattenwurf am Boden dient als Form für die Metallarbeiten, in denen sich die Schatten dreidimensional entfalten. Im Gegensatz dazu stehen die Gipsarbeiten, die Sprache als abstrakte Form darstellen. Harald Klingelhöller ist in Wuppertal kein Unbekannter: Von ihm stammt die Skulptur „Why Pop“ am Kreisverkehr Hofkamp in Elberfeld.

Die Ausstellung ist vom 19. Oktober 2013 bis zum 12. Januar 2014 im gläseren Pavillon des Skulpturenparks zu sehen.

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