Soziale Stadt 2013 – Würdigung für Solidarität und Engagement

Insgesamt 52 000 Euro Preisgeld stellte die PSD Rhein-Ruhr eG in diesem Jahr zur Verfügung, um gemeinsam mit der Stadt Dortmund 15 Projekte für soziales Engagement auszuzeichnen.

Mit dem „Stadt Dortmund – PSD Bank Förderpreis Soziale Stadt 2013“ würdigten die Stadt Dortmund und die PSD Bank das vielfältige Engagement von Einrichtungen, Initiativen und Vereinen für die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen und der Strukturen in den Dortmunder Stadtteilen. Bei dem Wettbewerb hatten sich 56 Antragstellerinnen und Antragsteller um einen der Preise beworben. Eine Jury, bestehend aus Vertretern der Stadt Dortmund, PSD Bank, Migrantenselbstorganisationen und Trägern der Freien Wohlfahrtsverbände, hatten die Anträge bewertet und sich für 15 Projekte entschieden. Es wurden Einzelpreise über Beträge von 2000 bis 6000 Euro vergeben. Teilnahmeberechtigt waren Dortmunder Einrichtungen, Initiativen und Vereine, deren Gemeinnützigkeit nachgewiesen ist.

Preise für Solidarität und Förderung des Gemeinwohls verliehen

In einer Feierstunde am Donnerstag, 10. Oktober, übergaben Oberbürgermeister Ullrich Sierau und PSD-Vorstandsmitglied August-Wilhelm Albert die Geldpreise an die Gewinner des Wettbewerbs.

Albert machte deutlich: „Solidarität und die klare Förderung des Gemeinwohls stehen bei dieser heutigen Preisverleihung im Mittelpunkt“. Er sagte, dass die PSD Bank mit den Preisgeldern einerseits Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement geben wolle, andererseits Mut machen wolle, diesen Weg weiter zu beschreiten.

Die Schwerpunkte der Preisausschreibung lagen in den Bereichen Eltern und Kinder stärken, Arbeit und Beschäftigung, Nachbarschaften und sozialer Zusammenhalt. Außerdem hatten sich Projekte für Kinder, Senioren, Menschen mit Behinderungen, Wohnungsloseninitiativen, Selbsthilfegruppen gegen Suchtmittelgebrauch und für Familien und Menschen mit psychischen Erkrankungen beworben.

Projekte spiegeln Vielfalt der Stadt wider

Oberbürgermeister Sierau betonte, dass die Bandbreite der eingegangen Bewerbungen die Vielfalt in der Stadt wider spiegele. Er dankte der PSD Bank für ihr soziales Engagement: „Die Stiftung des Preises ist für mich ein Bekenntnis nicht nur zum Standort Dortmund. Es ist ein Bekenntnis, in der gesellschaftlichen Verantwortung nicht wegzutauchen.“

Der Oberbürgermeister äußerte seinen Dank gegenüber allen Ehrenamtlichen, „weil uns das insgesamt hilft, eine soziale Stadt zu sein.“

Die 15 Preisträger:

Preiskategorie 1                            6.000 €

1. Antrag der Return Selbsthilfegruppe e. V. Dortmund                   

Projekt: “ – Return gegen Suchtmittelgebrauch bei jungen Menschen- junge Menschen vor Alkoholmißbrauch schützen“

2. Antrag des Kinderschutzbund Dortmund e.V.

Projekt: „ – Patenschaften für Kinder psychisch kranker Eltern“

3. Antrag von der Ökumenische Wohnungsloseninitiative – Die vom Gast Haus-

Projekt: Integration von Gästen und Mitarbeitern des Gast-Hauses in das Unionsviertel – Kontakt mit Anwohnern aufbauen“

Preiskategorie  2                           4.000 €

4. Antrag der Beratungsstelle Westhoffstraße, Soziales Zentrum Dortmund e.V.

Projekt: – Milch Cafe, ein interkulturelles Cafe für Schwangere und Mütter-

5. Antrag der Osman Gazi Moschee in Zusammenarbeit mit der AWO

Projekt:- Internationale Krabbelgruppe „Huckarder Zwerge“

6. Antrag des Altenzentrums St. Ewaldi

Projekt:  „Hand in Hand,  der gemeinsame Vormittag“

7. Antrag der Dortmunder Wohlfahrtsverbände als paritätische Träger der Seniorenbüros
Projekt: „Nachbarschaftshelfer/Innen in Dortmunder Seniorenbüros“

8. Antrag der Lebenshilfe Ambulante Dienste gGmbH 

Projekt: „Inklusive Wohngemeinschaft (IWG) von Menschen mit geistiger Behinderung und Menschen ohne Behinderung“

Preiskategorie  3                             2.000 €

9. Antrag des BV Westfalia Wickede 1910

Projekt: „ – Jugend stark machen- Bildungs- und Betreuungsangebot für Jugendliche der Hauptschule Wickede“

10. Antrag des Arbeitslosenzentrum Do e.V. – Arbeitslosenzentrum Dortmund

Projekt: „Beratung von Langzeitarbeitslosen“

11. Antrag der Wohnungsloseninitiative  bodo e.V.

Projekt: „Transport – Beschäftigungsprojekt für Langzeitarbeitslose“

12. Antrag von  Mobile – Selbstbestimmtes Leben Behinderter e.V.

Projekt:“ – Hilfen für Kinder intellektuell beeinträchtigter Eltern“

13. Antrag der Drogenberatung (Drobs) Dortmund, Beratungsstelle Westhoffstraße, Soziales Zentrum Do e.V. 

Projekt: Eltern-Kind-Gruppe für suchtbelastete Familien“.

14. Antrag der Geschmackschule e.V.

Projekt „- Kostenlose Kochkurse für Kinder“

15. Antrag des  PDL (Projekt Deutsch Lernen)  im VFZ e.V.

Projekt: – Rucksack Kita u. Grundschule
 

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