Spargel-Schinkenröllchen

Foto: Wirths PR
Foto: Wirths PR

Spargel-Schinkenröllchen
(für 4 Personen)

1 TL Butter
1 Prise Zucker
Salz
24 Stangen weißer Spargel
200 g Emmentaler
8 Scheiben gekochter Schinken (nicht zu dünn geschnitten)
etwas fein gehackte Petersilie

Spargel mit dem Spargelschäler oder einem scharfen Messer schälen und die Endstücke abschneiden. In einem breiten Topf Wasser mit 1 TL Butter, Zucker und etwas Salz erhitzen und die Spargelstangen hinein geben. Je nach Dicke der Stangen zugedeckt 12 bis 15 Minuten kochen. Inzwischen den Käse in 16 Scheiben schneiden. Je nach Form die Schinkenscheiben rechteckig schneiden. Jeweils 3 Stangen Spargel in eine Schinkenscheibe einwickeln und mit Emmentaler belegen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C einige Minuten überbacken, bis der Käse schmilzt. Mit Petersilie bestreut servieren.

Pro Person: 253 kcal (1059 kJ), 26,2 g Eiweiß, 16,2 g Fett, 0,6 g Kohlenhydrate

Bodenverluste und kein Ende

Diskussion um bindende Gesetzgebung

(aid) – Pro Tag verschwinden von der Erde 300 Quadratkilometer Boden. Das entspricht der Fläche der Stadt Tokyo mit rund 36 Millionen Einwohnern. Diese Flächen stehen dann endgültig nicht mehr für die landwirtschaftliche Produktion zur Verfügung. Nach Aussage von Professor Rainer Horn vom Institut für Pflanzenernährung und Bodenkunde der Universität Kiel und Präsident der Internationalen Bodenkundlichen Gesellschaft hilft dagegen neben der Reduktion der Flächenversiegelung in erster Linie die Verbesserung der Bodenstruktur. So würden Wind- und Wassererosion in Grenzen gehalten und die Fruchtbarkeit der verbliebenen Böden für die Versorgung der Weltbevölkerung gesteigert.

In diesen Zusammenhang kann man auch seine Aussage anlässlich der Lehrerveranstaltung des Bauernverbandes Schleswig-Holstein am 5. September in Rendsburg stellen, dass wir in Europa rund 18 Millionen Hektar Fläche in anderen Ländern, vor allem für den Import von Futtermitteln verbrauchen. Inzwischen habe man allerdings auch in Südamerika erkannt, dass den Böden die „Rückgabe“ der organischen Dünger aus der Tierhaltung fehlten, die bei uns zu entsprechenden Nährstoffüberschüssen mit den damit verbundenen Problemen führen. Da stellten sich dann schon Fragen wie: Was dürfen wir uns hier leisten auf Kosten der anderen? Und was sind wir bereit für unsere Lebensmittel zu zahlen?

Auch in Deutschland vermisst Horn eine Diskussion um eine strengere Gesetzgebung. Nur dann bestünde die Chance, dem über Jahrtausende entstandenen Boden mehr Schutz zu gewähren. Vor allem vor dem Hintergrund eines durchschnittlichen jährlichen Bodenzuwachses von nur rund 100 kg pro Hektar, bei gleichzeitigen Verlusten im Tonnen-Bereich. Im Moment tun die Landwirte nur freiwillig etwas, da das derzeitige Bodenschutzgesetz nur mehr empfehlenden Charakter hat.
Dr. Martin Heil, www.aid.de

Weitere Informationen:
www.aid.de/landwirtschaft/boden.php
aid-Broschüre „Gute fachliche Praxis Bodenbewirtschaftung und Bodenschutz“, Bestell-Nr. 3614,
https://www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=3614