Krebs – Wege zur seelischen Bewältigung

„Das Schlimmste ist die Angst“, so formulierte es eine Patientin. „Wie soll ich damit fertig werden, dass ich nie mehr unbeschwert sein kann?“ Krebsbetroffene können aufgrund verbesserter Therapien öfter als früher geheilt werden oder zumindest deutlich länger mit ihrer Erkrankung leben. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass viele Patienten früher oder später in ein tiefes Loch fallen. Es ist schwer, das veränderte Aussehen nach einer Operation oder während der Chemotherapie zu verkraften.

Oft sind körperliche und seelische Belastbarkeit auch nach dem Ende der Behandlung noch deutlich eingeschränkt. Die Angst vor einem möglichen Rückfall macht vielen Betroffenen dauerhaft zu schaffen. Deshalb kann eine psycho-onkologische Betreuung während und nach der Erkrankung sinnvoll sein. Sie soll bei der Bewältigung der vielfältigen Belastungen und Ängste helfen und damit zur Verbesserung der seelischen Stabilität beitragen.

Eine gute Gelegenheit, mehr Einblick in dieses Thema zu bekommen, bietet der Aktionstag „Psychische Gesundheit von Frauen“ am 10. November 2013 in der DASA. Dort wird es neben dem Vortrag „Krebserkrankungen bei Frauen – Wege zur seelischen Bewältigung“ von einer niedergelassenen Psychotherapeutin noch eine Reihe weiterer Fachvorträge geben.

Der Aktionstag, organisiert vom Gesundheitsamt und DASA in Zusammenarbeit mit dem Dortmunder Bündnis für seelische Gesundheit, möchte interessierte Bürgerinnen und Bürger ansprechen, die sich zu verschiedenen Aspekten der seelischen Gesundheit von Frauen informieren möchten. 

In der Zeit von 10.30 – 15.00 Uhr stehen eine Expertinnenrunde, mehrere Kurzvorträge und ein Info-Markt auf dem Programm. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist bis 13.00 Uhr frei.

Das Programm ist auf der Internetseite des „Dortmunder Bündnisses für seelische Gesundheit“ abrufbar.

Text: Irmhild Steinweg, niedergelassene Psychotherapeutin

 

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