Kartoffelernte: Wetterkapriolen führten zu niedrigeren Hektarerträgen

Die nordrhein-westfälischen Landwirte erzielten bei der Kartoffelernte 2013 mit 45,63 Tonnen je Hektar einen um 6,0 Prozent niedrigeren Flächenertrag als im Vorjahr. Wie Information und Technik als statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse der „Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung” mitteilt, liegt der Ertrag damit auch um 5,9 Prozent unter dem Durchschnitt der Jahre 2007 bis 2012.

Dennoch fällt in diesem Jahr die insgesamt geerntete Menge an Kartoffeln mit 1,42 Millionen Tonnen um 7,0 Prozent höher aus als 2012. Dies ist auf eine Ausdehnung der Kartoffelanbaufläche gegenüber dem Vorjahr um 13,8 Prozent zurückzuführen.

Den Witterungsverhältnissen während der Vegetationsperiode kommt 2013 eine besondere Bedeutung zu: Während Spätfröste im Frühjahr das Auspflanzen der Kartoffeln zunächst verzögerten, blieb es im April und Mai für eine zügige Jugendentwicklung zunächst zu kalt. Die ab Ende Juli vorherrschend trockene Witterung führte zu einem annähernden Wachstumsstillstand – stellenweise sogar zu einem vorzeitigen Zusammenbrechen der Bestände. Auffallend ist in diesem Jahr ein höherer Anteil kleinerer Kartoffeln an der geernteten Ware. (IT.NRW)

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *