Güterumschlag in den Häfen NRWs im ersten Halbjahr 2013 gestiegen

In den nordrhein-westfälischen Binnenhäfen wurden von Januar bis Juni 2013 insgesamt 62 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich des Weltschifffahrttages (26. September 2013) mitteilt, war der Güterumschlag damit um 2,7 Prozent höher als im ersten Halbjahr 2012.

Das größte Umschlagsvolumen wurde in der Güterabteilung Erze, Steine und Erden mit insgesamt 17,3 Millionen Tonnen verzeichnet; im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012 bedeutet dies ein Minus von 2,9 Prozent. Auf den weiteren Plätzen folgten Kokerei- und Mineralölerzeugnisse mit 11,7 Millionen Tonnen (+12,8 Prozent), Kohle, rohes Erdöl und Erdgas mit 10,4 Millionen Tonnen (+8,2 Prozent), chemische Erzeugnisse mit 6,9 Millionen Tonnen (+1,8 Prozent) sowie Metalle und Metallerzeugnisse mit 3,9 Millionen Tonnen (+4,1 Prozent).

Wie die Statistiker weiter mitteilen, konnte beim Containerumschlag das Vorjahresergebnis nicht erreicht werden: Von Januar bis Juni 2013 wurden 4,3 Prozent weniger Container verschifft als im ersten Halbjahr 2012. Die beförderte Menge an Containern wird in sog. TEU (Twenty-foot Equivalent Unit) gemessen. Ein TEU entspricht dabei einem ISO-Container von 20 Fuß (6,058 Meter) Länge. Im ersten Halbjahr 2013 wurden über die NRW-Binnenhäfen 506 000 TEU umgeschlagen. Dabei ging der Empfang von Containern (242 000 TEU) um 3,5 Prozent, der Containerversand (264 000 TEU) um 4,9 Prozent zurück.

Der Weltschifffahrtstag soll darauf hinweisen, dass Güterschiffe leistungsfähige und umweltfreundliche Verkehrsträger mit hoher Verkehrssicherheit sind. Bei gut einem Viertel der beförderten Tonnage handelte es sich um Gefahrgut. (IT.NRW)

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