Einwohnerzahl Nordrhein-Westfalens 2013

Die Einwohnerzahl Nordrhein-Westfalens ist im ersten Halbjahr 2013 um 0,05 Prozent zurückgegangen. Ende Juni hatte das bevölkerungsreichste Bundesland 17 545 987 Einwohner; das waren 8 342 Personen weniger als noch zu Beginn des Jahres. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, stammen diese Daten aus der Fortschreibung der Ergebnisse des Zensus 2011.

Der Rückgang resultierte aus einem Sterbefallüberschuss: Die Zahl der Gestorbenen (104 328) war von Januar bis Juni um 38 344 höher als die der Geborenen (65 984). Bei den Wanderungen war dagegen ein positiver Saldo zu verzeichnen. Im ersten Halbjahr 2013 zogen 29 407 Menschen mehr nach Nordrhein- Westfalen als das Land verließen.

7 054 858 (40 Prozent) Bürgerinnen und Bürger lebten Mitte 2013 in einer der 22 kreisfreien Städte des Landes, die anderen 10 491 129 Personen wohnten in einem der 30 Kreise oder in der Städteregion Aachen. Dieses Verhältnis hat sich im ersten Halbjahr zugunsten der kreisfreien Städte verändert. Während die Kreise in den ersten sechs Monaten des Jahres 9 783 Einwohner verloren, stieg die Bevölkerungszahl in den kreisfreien Städten um 1 441 an.

Von allen 396 Städten und Gemeinden des Landes konnten Nieheim (Kreis Höxter) mit +1,4 Prozent und Weilerswist (Kreis Euskirchen) mit +1,1 Prozent die höchsten Anstiege der Bevölkerungszahl von Januar bis Juni 2013 verbuchen. Die stärksten Rückgänge gab es in Weeze (Kreis Kleve) mit −1,9 Prozent und Bestwig (Hochsauerlandkreis) mit −1,7 Prozent.

Größte Stadt in Nordrhein-Westfalen und viertgrößte Stadt Deutschlands ist weiterhin Köln (1 027 679 Einwohner). Auf den Plätzen zwei bis vier folgen Düsseldorf (595 427), Dortmund (572 572) und Essen (566 744). Kleinste Gemeinde im Lande ist nach wie vor Dahlem (Kreis Euskirchen) mit 4 195 Einwohnern. (IT.NRW)

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