Drei Viertel der Beschäftigten im Gesundheitswesen sind Frauen

Im Jahr 2011 waren in Nordrhein-Westfalen 1,1 Millionen Menschen im Gesundheitswesen beschäftigt, davon waren 823 045 Frauen (74,9 Prozent). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren auch in den Vorjahren drei Viertel der Beschäftigten Frauen (2008: 74,5 Prozent; 2009: 74,7 Prozent, 2010: 74,7 Prozent). Der Frauenanteil war 2011 in Zahnarztpraxen mit 86,4 Prozent (91 356 Beschäftigte insgesamt) am höchsten und im Rettungsdienst mit 31,0 Prozent (12 060 Beschäftigte insgesamt) am niedrigsten.

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Die Ermittlung der Zahl der Beschäftigten im Gesundheitswesen erfolgt nach einem einheitlichen methodischen Ansatz für Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen. Die Ergebnisse ermöglichen erstmals konkrete Vergleiche zwischen diesen sechs Bundesländern. Bei dieser Berechnung wird die Zahl der Beschäftigungsverhältnisse erfasst, d. h. dass Personen mit mehreren Arbeitsverhältnissen in verschiedenen Einrichtungen auch mehrfach gezählt werden.

Diese und weitere Ergebnisse zur Gesundheitspersonalrechnung in Nordrhein-Westfalen und den anderen fünf Bundesländern sind auf der Internetseite der Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder” verfügbar. (IT.NRW)

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