Dortmund im Landesvergleich weiter mit geringen Abwassergebühren

Die Abwassergebührensatzung für die Stadt Dortmund soll neu gefasst werden. Wichtige Änderungen, mit denen sich der Verwaltungsvorstand in seiner Sitzung am 15. Oktober befasst hat, sind:

  • Anpassung der Abwassergebühr

Es wird eine Gebührensteigerung von 2,24 Prozent vorgeschlagen. Das sind 11,20 Euro mehr für einen typischen 4-Personen-Haushalt. Maßgebliche Gründe sind die Steigerung der Beiträge für die Wasserwirtschaftsverbände sowie Mehraufwendungen zur Beseitigung von Schäden, die durch den gegebenen Sanierungsstau aufgetreten sind.

Stadtrat Martin Lürwer machte deutlich, dass die vorliegende Gebührensteigerung vor allem in Anbetracht des Zustandes des Kanalnetzes und dringlich zu behebender Schäden unabwendbar ist. Er betonte, dass durch die Gründung eines Eigenbetriebs mit den sich daraus ergebenden Effekten und Effizienzvorteilen der Aufwand in der Organisation reduziert und so ein Beitrag zur Eindämmung der Gebühren geleistet wird. Im Vergleich mit anderen Städten und Gemeinden liegt Dortmund bei den Abwassergebühren weiterhin im unteren Viertel.

  • Änderungen der Satzung

Die Satzung wird geringfügig angepasst – unter anderem aufgrund jüngster Rechtsprechung zu geringen Mengen Trinkwassers, die nicht dem Kanalnetz zugeführten werden. Demnach können bei Verwendung eines geeigneten Wasserzählers auch geringe Wassermengen, die beispielsweise für die Bewässerung des Gartens verwendet werden, bei der Berechnung der Abwassergebühren in Abzug gebracht werden.

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