Die Zeche Nachtigall – Schrottplatz, Ruine, Denkmal

Ab dieser Woche ist die Ausstellung „Die Zeche Nachtigall – Schrottplatz, Ruine Denkmal“ im Wittener Industriemuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) wieder zugänglich. „In den letzten sechs Jahren fanden bei uns regelmäßig Sonderausstellungen statt. Daher war dieser Teil der Dauerausstellung lange nicht zu sehen“, so LWL-Museumsleiter Michael Peters.

Verfallene Gebäude der Zeche Nachtigall um 1970. Foto: LWL
Verfallene Gebäude der Zeche Nachtigall um 1970.
Foto: LWL

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos erzählen vom Verfall der Gebäude und vom Zustand des Geländes nach der Schließung der Ziegelei Dünkelberg. Der Betrieb hatte das Areal nach Stilllegung der Zeche Nachtigall 1892 übernommen. In den 1960er Jahren nutzte unter anderem ein Schrotthandel den ehemaligen Zechenstandort, bevor die Stadt die Gebäude als Denkmäler des Bergbaus unter Schutz stellte. 1979 übernahm der LWL die Anlage in das neu gegründete Westfälische Industriemuseum und begann mit der Restaurierung. Besonders eindrucksvoll sind Fotos aus der Zeit um 1970 der zu Ruinen verfallenen Bruchsteingebäude.

Rund vier Monate sind die Fotos im ehemaligen Werkstattgebäude der Zeche Nachtigall zu sehen. Dann muss die Präsentation der nächsten Sonderausstellung weichen. Die eröffnet am 6. April 2014 unter dem Titel „Vorstoß ins Ungewisse – 300 Jahre Bergbau im Hettberg“ und ist Teil des Themenjahres „Unterwelten“ mit Ausstellungen an allen acht Standorten des LWL-Industriemuseums.

Besucher der Ausstellung zahlen den normalen Museumseintritt: Erwachsene: 3 Euro, Kinder: 1,50 Euro, Familienkarte: 7,50 Euro.
LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Nachtigallstr. 35
58452 Witten
Karte und Routenplaner

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