Denkmäler3.de

Digitale Rekonstruktion des Grubenfeldes unter der Zeche Nachtigall. Foto: LWL/maßwerke
Digitale Rekonstruktion des Grubenfeldes unter der Zeche Nachtigall.
Foto: LWL/maßwerke

Maßband, Zeichenblock und Fotoapparat waren früher die probaten Mittel, um Denkmäler zu dokumentieren. Längst spielen digitale Methoden eine wichtige Rolle bei der Vermessung, Visualisierung und Rekonstruktion von baulichen Relikten. Dabei dringen die Fachleute auch immer perfekter in die dritte Dimension vor. „Denkmäler3.de“ heißt denn auch eine internationale Fachtagung, die am Donnerstag (17.10.) im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern eröffnet wurde. Rund 100 Experten aus ganz Europa sind zu der zweitägigen Konferenz nach Dortmund gereist. Sie diskutieren über aktuelle Projekte aus Archäologie, Denkmalpflege, Vermessung und Geoinformation.

„Die neuen Methoden der Visualisierung in der Denkmalpflege sind sehr wichtig für die Forschung, aber auch für die Vermittlung“, erklärte LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale bei der Eröffnung der Tagung am Donnerstag (17.10.). „So können wir Menschen für das Thema Denkmalpflege begeistern.“ Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist Mitveranstalter der Tagung. Organisiert wurde sie von der Hochschule Bochum. „Wir freuen uns über die ausgesprochen positive Resonanz auf unsere Veranstaltung“, erklärte der Vizepräsident für Forschung und Transfer der Hochschule Bochum, Prof. Rudolf Staiger.

Eröffneten die Tagung: (v.l.) Norbert Tempel vom LWL-Industriemuseum, LWL-Museumsdirektor Dirk Zache, LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale sowie Prof. Heinz-Jürgen Przybilla und Prof. Rudolf Steiger von der Hochschule Bochum. Foto: LWL/Weigl
Eröffneten die Tagung: (v.l.) Norbert Tempel vom LWL-Industriemuseum, LWL-Museumsdirektor Dirk Zache, LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale sowie Prof. Heinz-Jürgen Przybilla und Prof. Rudolf Steiger von der Hochschule Bochum. Foto: LWL/Weigl

Kooperationspartner sind die Fachhochschule Mainz, die HafenCity Universität Hamburg, der Arbeitskreis Optische 3D-Messtechnik der Deutschen Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation, das Deutsche TICCIH-Nationalkomitee sowie das Deutsche Bergbaumuseum Bochum.

30 Fachbeiträge stehen auf dem Tagungsprogramm. Diverse Live-Vorführungen, z.B. mit Vermessungs-Drohnen sowie einem Fahrzeugsystem zur mobilen 3D-Datenerfassung, und eine begleitende Fachausstellung mit Systementwicklern und Dienstleistern aus dem Bereich optischer 3D-Messtechnik und Geoinformatik, mit Forschungsinstitutionen sowie Grabungsfirmen runden die Konferenz ab.

LWL-Einrichtung:
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Grubenweg 5
44388 Dortmund
Karte und Routenplaner

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