Kategorie-Archiv: Sonstiges

Smartwatches: Handlanger fürs Handy

Minicomputer fürs Handgelenk stecken noch in den Kinderschuhen, sie taugen bisher nicht für die breite Masse. Smartwatches zeigen zwar Kurznachrichten, Mails oder Fitnessdaten, doch selbst bessere Uhren haben ihre Macken. Ohne ein Smartphone können die meisten nicht viel und bieten deshalb wenig Mehrwert. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest nach einem Test von zwölf Smartwatches zu Preisen von 140 bis 700 Euro. Die Ergebnisse reichen von „Befriedigend“ bis „Mangelhaft“.

Die Apple Watch und Apple Watch Sport im Test schrammen jedoch knapp an einem „guten“ Qualitätsurteil vorbei. Sie funktionieren etwas besser als andere Uhren, doch auch von ihnen sollten Nutzer keine Wunder erwarten. Wer beim Kauf weiß, dass außer Nachrichten empfangen, ein bisschen Fitness und ein paar Spielereien am Arm nichts läuft, ist von den Uhren vielleicht sogar angetan. Wer jedoch auf einen Handyersatz hofft, wird enttäuscht sein.

Die Uhren lassen sich auch nicht mit jedem Handy nutzen. Die Samsung Gear S zum Beispiel tauscht sich nur mit einem Samsung-Smartphone aus, die Smartwatches von Apple brauchen ein neueres iPhone als Partner. Andere arbeiten nur mit dem Betriebssystem Android, nur wenige kommen mit beiden Systemen klar.

Der ausführliche Test Smartwatches erscheint in der Oktober-Ausgabe 2015 der Zeitschrift test (ab 25.09.2015 am Kiosk) und ist bereits unter www.test.de/smartwatches abrufbar.

Archäologie: Ein bewegtes archäologisches Jahr

Die Zähne von Flugsauriern oder das Innenleben mittelalterlicher Schwerter, die „stillen Örtchen“ der Paderborner Stiftsherren oder Bestattungsrituale in der Jungsteinzeit: Die Archäologen und Fossilforscher waren auch im vergangenen Jahr Themen im westfälischen Boden auf der Spur. Das zeigt die Jahrestagung, mit der der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Montag, 24. März, in Münster Einblick in das zurückliegende archäologische Jahr gibt.
47263Auch jenseits von Funden gab es Neuigkeiten. „Das Land Nordrhein-Westfalen hat ein neues Denkmalschutzgesetz bekommen, das nicht nur unsere Arbeit verändert und beeinflusst, sondern auch in viele andere Bereiche des Alltags hineinwirkt“, so der Direktor der LWL-Archäologie für Westfalen, Prof. Dr. Michael M. Rind. Deshalb eröffnet auch ein Vortrag über die wichtigsten Gesetzesänderungen die Jahrestagung, zu der nicht nur Wissenschaftler, Paläontologen und Archäologen eingeladen sind, sondern auch alle, die sich ehrenamtlich für die Bewahrung unserer Altertümer einsetzen oder an der regionalen Geschichte interessiert sind.

Von der frühesten Vorzeit bis in die jüngere Vergangenheit reicht der Querschnitt der Themen, mit dem sich auch Gastreferenten aus verwandten Wissenschaften beschäftigen. Es geht um Forschungsmethoden, wenn etwa 3-D-Röntgen-Computertomografie Schwerter durchleuchtet oder 14C-Untersuchungen Aufschluss über steinzeitliche Knochen geben. Alle Teiregionen sind abgedeckt, wenn die 14 LWL-Referenten vom Sauerland über das Münsterland bis nach Ostwestfalen oder an den Hellweg blicken.

Die Tagung im „Speicher 10“ in Münster-Coerde beginnt um 9 Uhr und wird von LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale eröffnet. Dr. Thomas Otten vom NRW-Bauministerium spricht ein Grußwort.

Das Tagungsprogramm und Anmeldmöglichkeiten gibt es unter http://www.lwl-archaeologie.de.

Termin:
24. März 2014, 9 bis ca. 18 Uhr, Jahrestagung der LWL-Archäologie für Westfalen, An den Speichern 10, 48157 Münster

LWL-Archäologie für Westfalen
Zentrale
An den Speichern 7
48147 Münster
Karte und Routenplaner

Neugestaltung der Bahnhofstraße und Langensgasse

Zu schmal und unübersichtlich mit zu vielen Hindernissen: So stellt sich der derzeitige Zustand der Bahnhofstraße dar, die als Hauptverbindungsachse zwischen dem Rheydter Marktplatz und dem Rheydter Hauptbahnhof stark frequentiert ist. Die Gehwege sind größtenteils zu schmal, um den starken Fußgängerverkehr zum Bahnhof aufzunehmen und zugleich Außenflächen für die Gastronomie bereitzuhalten. Teilweise versperren Parkplätze, aber auch Baumbeete und Straßenleuchten den Weg. Die Langensgasse stellt sich heute als kleine und nicht befahrbare Platzfläche dar. Ursprünglich war sie einmal eine Verbindungsstraße zur Wilhelm-Schiffer-Straße, die Bestandteil des Rheydter Rings ist. Der Platz weist außer einer einheitlichen Betonverbundpflasterung keine besonderen Gestaltungsmerkmale auf.

Aus diesem Grunde sollen die Bahnhofstraße und die angrenzende Langensgasse im Rahmen des Innenstadtkonzeptes Rheydt attraktiver gestaltet werden. Für eine Umgestaltung des Quartiers, das durch eine Vielzahl gastronomischer Einrichtungen und durch Einzelhandel geprägt ist, stimmte der Planungs- und Bauausschuss in seiner gestrigen Sitzung.

Die Um- und Neugestaltung der Bahnhofstraße mit angrenzender Langensgasse ist neben dem neuen Marktplatz Rheydt, der Gestaltung des Sparkassenvorplatzes, Hugo-Junkers-Park und des Marienplatzes einer von mehreren Bausteinen in der Umsetzung des Rheydter Innenstadtkonzeptes. Die Bahnhofstraße ist Teil der neuen Achse zwischen Marktplatz und Hauptbahnhof. Hier steht eine Neuordnung an: weniger Mobiliar, Beseitigung von Hindernissen wie Lampen und Poller mitten auf dem Gehweg und mehr Platz für Außengastronomie sowie neue Leuchten mit LED-Technik sind hier geplant. Darüber hinaus soll die Situation für den Radverkehr entgegen der Einbahnstraßenrichtung verbessert werden. Der Platz an der Ecke Bahnhofstraße, Langensgasse soll durch Bäume und Bänke aufgewertet werden. (pmg/sp)

Neues von der Lichtpromenade

Lippstadt. Neues von der Lichtpromenade können Interessierte jetzt im frisch aufgelegten und aktualisierten Flyer zur Lichtpromenade erfahren. 3.500 Stück davon kann die Stadt Lippstadt jetzt wieder unter die Leute bringen. In der Kulturinformation im Rathaus, in der Bürgerberatung im Stadthaus und bei den Sparkassen liegen die Flyer zur Mitnahme bereit.
„Wir freuen uns, dass die Neuauflage durch die finanzielle Unterstützung der Sparkassenstiftung zur Förderung der Kunst wieder möglich war“, freut sich Josef Wittrock vom Fachdienst Kultur und Weiterbildung der Stadt Lippstadt. Denn seit der letzten Auflage ist die Lichtpromenade schon wieder gewachsen.

Mit „Lipstadium oder Friedrich der Große, der Mittlere und der Kleine“ von Jürgen Stollhans und „abseite“ von Jan Philip Scheibe waren im vergangenen September zwei neue Kunstwerke an der Lippe eingeweiht worden und mit der Licht-Klang-Installation „I“ von Jan Peter E.R. Sonntag, dem Gewinner des Wettbewerbs „Licht.Wasser.Turm“, war bereits im April 2013 ein außergewöhnliches Lichtkunstwerk im Wasserturm umgesetzt worden. Alle drei Lichtkunstwerke wurden durch die Sparkassenstiftung zur Förderung der Kunst finanziert, die für ‚Lipstadium‘ und „I“ eine finanzielle Förderung durch das Land NRW sowie tatkräftige Unterstützung durch den Städtischen Baubetriebshof erhielt.

Erst bei der Einweihung der beiden Lichtkunstobjekte im September hatte Jürgen Riepe, Vorstand der Sparkassenstiftung zur Förderung der Kunst, erklärt, dass die Lichtpromenade mittlerweile zum größten Projekt der Stiftung geworden sei. Mit rund 170.000 Euro hat sie in den vergangenen zehn Jahren die Weiterentwicklung der Lichtpromenade gefördert und damit dazu beigetragen, „dass ein einzigartiges Projekt entstehen konnte, das weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt ist“, wie es Bürgermeister Christof Sommer damals betont hatte.
Damit die Verbreitung des außergewöhnlichen Projektes auch weiter betrieben werden kann, gibt es neben den Flyern in gleicher Stückzahl Postkarten, die ebenfalls an den genannten Stellen ausliegen. „So hat jeder die Chance, die Lichtpromenade auch über Lippstadt hinaus bekannt zu machen und Auswärtige auf den Geschmack für Lippstadt und die Lichtpromenade bringen“, ermuntert Josef Wittrock zum Postkartenschreiben.