29 800 Rheuma-Patienten stationär in Krankenhäusern behandelt

Im Jahr 2012 wurden in den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern 29 771 Patientinnen und Patienten in der Rheumatologie stationär behandelt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich des Welt-Rheuma-Tages (12. Oktober 2013) mitteilt, waren das 6,8 Prozent mehr als 2011 (27 876) und 26,3 Prozent mehr als 2006 (23 574).

Bei den Rheuma-Patienten wurde 2012 die seropositive chronische Polyarthritis (ständige Gelenkentzündung) mit 4 534 Fällen am häufigsten diagnostiziert. Fast drei Viertel der Betroffenen waren Frauen (73,8 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Rheuma-Patienten mit ständigen Gelenkentzündungen um 9,5 Prozent gestiegen, im Vergleich zu 2006 stieg die Zahl um 24,0 Prozent.

Die Rheumatologie ist je nach fachärztlichem Schwerpunkt des Krankenhauses der Fachabteilung „Innere Medizin” oder der Orthopädie zugeordnet. Im Jahr 2012 waren in den nordrhein-westfälischen Krankenhäusern insgesamt 22 internistische sowie elf orthopädische Rheumatologien eingerichtet. Damit verfügten von den 385 nordrhein-westfälischen Krankenhäusern 33 über Rheumatologien (2006: 32). Die Zahl der aufgestellten Betten in dieser Fachrichtung war dagegen 2012 mit 1 078 niedriger als 2006 (1 086). Wie die Statistiker mitteilen, ist die pädiatrische Rheumatologie (für Kinder und Jugendliche) im Rahmen dieser Statistik nicht berücksichtigt. (IT.NRW)

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